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Fischsterben in der Ergolz: Ursache eruiert

09.09.2011
Die Ursache für das Fischsterben in der Ergolz vom Mittwoch, 3. August 2011, steht fest: Analysen von Rückstellproben aus der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Ergolz 2 in Füllinsdorf haben ergeben, dass ca. vier Kilogramm cyanid-haltiges Abwasser illegal via Kanalisation auf die ARA abgeleitet worden ist. Trotz aufwendiger Abklärungen konnte der Verursacher aber nicht mehr eruiert werden.
 
Am Abend des 3. August 2011 war in der Ergolz unterhalb des Einlaufs der ARA Ergolz eine grosse Zahl toter Fische aufgefunden worden. Analysen des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) ergaben nun, dass von Unbekannt illegal cyanid-haltiges Abwasser in die Kanalisation eingeleitet worden ist. Dieses lähmte die Mikroorganismen in der ARA Ergolz und führte vorübergehend zu hohen Gehalten an Ammonium und Nitrit im Auslauf der ARA. Beide Stoffe sind schon in relativ geringen Konzentrationen für Fische giftig.
 
Trotz aufwendiger Abklärungen im Kanalisationssystem und bei potenziellen Einleitern konnten keine Hinweise auf den oder die Verursacher der illegalen Einleitung gefunden werden.
 
Schädliche Auswirkungen des cyanid-haltigen Abwassers auf Menschen können aufgrund der Verdünnung im Kanalisationssystem ausgeschlossen werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 
Für Rückfragen:
Roland Bono, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 079 656 82 59
 
9. September 2011
 

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