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Entwicklungskonzept SEK II Schulen in Muttenz

21.10.2015
Entwicklungskonzept SEK II Schulen in Muttenz - Quartierplanung und Umsetzungsstrategie

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat Projektierungskredit in der Höhe von 600‘000 Franken für einen begleiteten Studienauftrag und die Durchführung eines Quartierplanverfahrens für das Entwicklungskonzept SEK II Schulen in Muttenz verabschiedet.


Im Jahr 2008 hat der Regierungsrat entschieden, den Schulcampus Muttenz mit einer vorausschauenden Areal- und Bebauungsplanung zu einem Bildungsstandort zu entwickeln und so dessen Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. In die Planung einzubeziehen waren neben dem Bedarf für die Fachhochschule Norwestschweiz (FHNW) der Bedarf für die kantonalen Schulen der Sekundarstufe II, der gewerblich-industriellen Berufsfachschule Muttenz (GIBM), des Gymnasiums Muttenz und des Bildungszentrums der Kaufmännischen Vereinigung BL. Dazu wurde gemeinsam mit der Gemeinde Muttenz und weiteren Akteuren ein Arealentwicklungsverfahren durchgeführt.

Gemäss Teilzonenreglement Polyfeld besteht im Polyfeld für die Zone für öffentliche Werke und Anlagen und die Wohn- und Geschäftszone 6 eine Quartierplan-Pflicht. Da sich seit Erstellung des Quartierplans die Rahmenbedingungen verändert haben, deckt der bestehende Plan aus dem Jahre 1996 die räumlichen Bedürfnisse der SEK II Schulen im Polyfeld nicht mehr ab. Er muss daher erneuert werden.

Die Raumprogramme der SEK II Schulen Muttenz weisen gegenüber dem Ist-Bestand ein erhebliches Flächendefizit auf. Hinzu kommen betrieblich ungünstige Verhältnisse, wie z.B. die Teilung der GIBM auf zwei Standorte in Muttenz und Pratteln. Die Gebäude stammen aus den 1970er-Jahren. Sie haben hinsichtlich Fassade, Ausbauten und Gebäudetechnik ihren Lebenszyklus bereits überschritten und müssen umfassend saniert werden. Dringender Handlungsbedarf besteht zudem bezüglich verschiedenen Schadstoffen in den Gebäuden.

Nach dem geplanten Umzug der FHNW in den Neubau im Herbst 2018 werden im bestehenden Fachhochschul-Gebäude Flächen frei, welche einer Nachnutzung zugeführt werden sollen. Durch die gemeinsame Unterbringung und Verdichtung der SEK II Schulen im Polyfeld Muttenz können die bestehenden Flächendefizite gedeckt, der künftige Flächenbedarf optimiert und betriebliche Synergie-Effekte genutzt werden.

Für Rückfragen   
Christina Felle, Hochbauamt, Projektierung, Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), 061 552 53 67

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