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19.01.2012
Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil
Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil: Die Konzepte nehmen Gestalt an
Im Rahmen des Planungsprojektes ELBA entstehen zurzeit drei verschiedene Vorstellungen, wie die Entwicklung für den Raum Leimental - Birseck - Allschwil bis 2050 aussehen könnte. Am Montag präsentierten die drei Planungsteams dem Begleitgremium mit Vertretern aus Gemeinden, Verbänden und weiteren Organisationen erste Zwischenergebnisse der aktuellen Testplanungsphase. Die drei Teams waren im vergangenen Herbst ausgewählt worden, um ihre Resultate aus der vorangegangenen Phase „Studienauftrag“ zu vertiefen.
Eine Planungsequipe verfolgt den Ansatz, das erwartete Wachstum mit zahlreichen lokalen Einzelmassnahmen aufzunehmen. Dazu gehören einzelne neue Strassenverbindungen und Tunnel ebenso wie örtliche Tramverlängerungen und eine Tieferlegung des Trams im Birsigtal.
Eine Planungsequipe verfolgt den Ansatz, das erwartete Wachstum mit zahlreichen lokalen Einzelmassnahmen aufzunehmen. Dazu gehören einzelne neue Strassenverbindungen und Tunnel ebenso wie örtliche Tramverlängerungen und eine Tieferlegung des Trams im Birsigtal.
Ein weiteres Planungsteam betrachtet im Hinblick auf die erwartete Siedlungsentwicklung mögliche Lagen einer neuen Strasse als tangentiale Verbindung zwischen den Tälern und Entwicklungsschwerpunkten. Dabei werden insgesamt sechs verschiedene Varianten in unterschiedlicher Lage untersucht.
Die dritte Planungsequipe beabsichtigt, die Zuwächse im bestehenden Siedlungsraum und mit den bestehenden Verkehrsnetzen aufzunehmen. Dazu sind bauliche Verdichtungen und Umgestaltungen diverser Strassenräume hin zu mehr städtischem Charakter erforderlich. Ein wesentliches Element des Vorschlags sind schnelle und direkte tangentiale Buslinien.
Am Dienstag hat das Beurteilungsgremium die zahlreichen Hinweise zu den drei Konzepten aufgegriffen, die am Vortag vom Begleitgremium zusammen getragen worden sind. Gemeinsam mit den Teams sind Schwerpunkte der weiteren Bearbeitung festgelegt worden. Die politische Projektsteuerung hat am Dienstag ebenfalls getagt und das weitere Vorgehen zustimmend zur Kenntnis genommen. In den kommenden Monaten werden die Bearbeitungsschritte nun umgesetzt. Es ist vorgesehen, die abgeschlossenen Arbeiten im Juni der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Das Projekt ELBA wird gemeinsam mit den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn sowie mit französischen Partnern durchgeführt. Es hat zum Ziel, eine Vorstellung für die Entwicklung des Raums in den nächsten 20 bis 40 Jahren zu entwerfen. Ausgehend von Prognosen zur Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung werden die Möglichkeiten ausgelotet, wie sich die Region zukünftig entwickeln könnte. Zwei Alternativen, dargestellt in Form von Richtplananpassungen und weiteren Beschlüssen, sollen 2014 dem Baselbieter Landrat zum Entscheid unterbreitet werden.
Weitere Informationen zum Projekt ELBA sowie die Folien der aktuellen Zwischenpräsentationen unter www.elba.bl.ch
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Martin Schaffer, Tiefbauamt, Projektleitung ELBA, Tel. 061 552 54 13
Liestal, 19. Januar 2012
Für Rückfragen:
Martin Schaffer, Tiefbauamt, Projektleitung ELBA, Tel. 061 552 54 13
Liestal, 19. Januar 2012