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Enttäuschende Antwort der SBB: Kein zusätzlicher Schnellzughalt in Gelterkinden

17.02.2009
Die SBB hat das Gesuch des Regierungsrates für die Einführung eines zusätzlichen Halts der Schnellzüge in Gelterkinden abgelehnt. Der Grund dafür sei die starke Auslastung der Strecke Basel - Olten durch den Güterverkehr. Der Kanton ist über diese Antwort enttäuscht und wird sich weiter bei der SBB dafür einsetzen, doch noch eine Verbesserung des Angebots zu erreichen.

Der Regierungsrat hat bei der SBB um die Einführung eines zusätzlichen Halts der Schnellzüge in Gelterkinden ersucht. Damit soll Gelterkinden halbstündlich eine schnelle Verbindung nach Basel bekommen. Gleichzeitig wäre es möglich, ohne Umsteigen von Gelterkinden nach Zürich zu gelangen. Die SBB hat das Gesuch geprüft und der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) nun mitgeteilt, dass der Halt eines weiteren Schnellzuges in Gelterkinden nicht möglich sei. Als Hauptgrund wird die starke Auslastung der Strecke Basel - Olten durch den Güterverkehr angegeben.

Die Antwort der SBB ist für den Kanton Basel-Lanschaft sehr unbefriedigend. Bereits mit dem Fahrplanwechsel 2008 musste die attraktive Schnellzugsverbindung Pratteln - Zürich wegen des zu dichten Bahnverkehrs aufgegeben werden. Nun kann auch Gelterkinden keine verbesserte Zugsanbindung geboten werden. Die Antwort der SBB steht im Widerspruch zum Ziel des Kantons, den Verkehr zu den Wirtschaftszentren Basel und Zürich möglichst mit dem öffentlichen Verkehr abzuwickeln. Dementsprechend wird der Kanton erneut bei der SBB vorstellig werden, um doch noch eine Verbesserung des Angebots zu erreichen. Die Zurückweisung des begründeten Wunsches nach besseren Zugsverbindungen im Ergolztal zeigt einmal mehr, dass der Ausbau des Schienennetzes in der Nordwestschweiz dringend an die Hand genommen werden muss. Der Bau eines neuen Tunnels (Wisenbergtunnel) durch den Jura ist unumgänglich. Nur so können die Verkehrsströme im Regional-, Güter- und Fernverkehr auch in Zukunft bewältigt werden.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

Für Rückfragen:
Markus Meisinger, Amt für Raumplanung, Abteilung Öffentlicher Verkehr, Tel. 061 552 54 08

Liestal, 17. Februar 2009

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