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08.11.2010
Energie aus Baumschnitt
Am 28. Oktober 2010 haben das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain und das Lufthygieneamt beider Basel eine Informationsveranstaltung für Gemeindevertreter durchgeführt um aufzuzeigen, wie Astmaterial zu Holzschnitzeln verarbeitet wird und diese in regionalen Holzfeuerungsanlagen energetisch verwertet werden. Die weit verbreitete Verbrennung von Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien ist gemäss neusten Schätzungen für rund 8 Prozent der Feinstaub-Emissionen im unserem Kanton verantwortlich. Dabei handelt es sich um gesundheitlich gefährliche Russpartikel.
In Zusammenarbeit mit dem Lufthygieneamt beider Basel (LHA) hat das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain (LZE) zusammen mit dem Baselbieter Obstverband (BOV) ein Pilotprojekt gestartet: Ziel des Projektes ist es, den losen Baumschnitt (Astmaterial), welcher vor allem bei der Pflege von Hochstammbäumen im Winterhalbjahr anfällt, zu Holzschnitzeln zu verarbeiten und einer regionalen Holzfeuerungsanlage zur energetischen Verwertung zuzuführen.
In einer ersten Phase von Herbst bis Frühling 2008/2009 wurde in den sechs Baselbieter Gemeinden Wenslingen, Buus, Wintersingen, Aesch, Ettingen und Therwil der Baumschnitt auf ausgewählten Lagerplätzen gesammelt, von regionalen Holzverwertern gehackt und abtransportiert. Insgesamt konnten so rund 400 m3 Schnitzel gewonnen und energetisch genutzt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen aller Beteiligten wurde der Versuch im Winter 2009/2010 auf 13 Gemeinden ausgedehnt. Insgesamt konnten rund 1'500 m3 Schnitzel als wertvoller und co2-neutraler Brennstoff gewonnen werden. Dies entspricht dem Heizbedarf von 60 Einfamilienhäusern. Das Potential an Hackschnitzeln, welche alleine durch den Obstbaumschnitt gewonnen werden könnten, wird auf ca. 5'000 m3 für den ganzen Kanton geschätzt. Berücksichtigt man auch Baumschnitt von Waldrändern, Bachläufen und Hecken, würden sogar bis zu 20'000 m3 Schnitzel anfallen, die sinnvoll und energetisch genutzt werden können.
Damit weitere Gemeinden für das Projekt gewonnen werden können, haben das LZE und das LHA am 28. Oktober 2010 die Gemeindevertreter zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung stiess auf reges Interesse und wurde von rund 70 Vertretern der Baselbieter Gemeinden besucht. Die fast durchwegs positiven Erfahrungsberichte der Teilnehmer des Pilotprojektes sollen dazu beitragen, dass sich möglichst viele Gemeinden dem Projekt anschliessen.
Für Rückfragen:
Christoph Gysin, landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, Tel: 061 552 21 44
Stephan Helfer, Lufthygieneamt beider Basel, Tel: 061 552 62 28
Liestal, 8. November 2010
In Zusammenarbeit mit dem Lufthygieneamt beider Basel (LHA) hat das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain (LZE) zusammen mit dem Baselbieter Obstverband (BOV) ein Pilotprojekt gestartet: Ziel des Projektes ist es, den losen Baumschnitt (Astmaterial), welcher vor allem bei der Pflege von Hochstammbäumen im Winterhalbjahr anfällt, zu Holzschnitzeln zu verarbeiten und einer regionalen Holzfeuerungsanlage zur energetischen Verwertung zuzuführen.
In einer ersten Phase von Herbst bis Frühling 2008/2009 wurde in den sechs Baselbieter Gemeinden Wenslingen, Buus, Wintersingen, Aesch, Ettingen und Therwil der Baumschnitt auf ausgewählten Lagerplätzen gesammelt, von regionalen Holzverwertern gehackt und abtransportiert. Insgesamt konnten so rund 400 m3 Schnitzel gewonnen und energetisch genutzt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen aller Beteiligten wurde der Versuch im Winter 2009/2010 auf 13 Gemeinden ausgedehnt. Insgesamt konnten rund 1'500 m3 Schnitzel als wertvoller und co2-neutraler Brennstoff gewonnen werden. Dies entspricht dem Heizbedarf von 60 Einfamilienhäusern. Das Potential an Hackschnitzeln, welche alleine durch den Obstbaumschnitt gewonnen werden könnten, wird auf ca. 5'000 m3 für den ganzen Kanton geschätzt. Berücksichtigt man auch Baumschnitt von Waldrändern, Bachläufen und Hecken, würden sogar bis zu 20'000 m3 Schnitzel anfallen, die sinnvoll und energetisch genutzt werden können.
Damit weitere Gemeinden für das Projekt gewonnen werden können, haben das LZE und das LHA am 28. Oktober 2010 die Gemeindevertreter zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung stiess auf reges Interesse und wurde von rund 70 Vertretern der Baselbieter Gemeinden besucht. Die fast durchwegs positiven Erfahrungsberichte der Teilnehmer des Pilotprojektes sollen dazu beitragen, dass sich möglichst viele Gemeinden dem Projekt anschliessen.
Für Rückfragen:
Christoph Gysin, landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, Tel: 061 552 21 44
Stephan Helfer, Lufthygieneamt beider Basel, Tel: 061 552 62 28
Liestal, 8. November 2010