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ELBA geht in die nächste Runde

30.11.2012
Die umfassende Mitwirkung zur Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil (ELBA) ist ausgewertet. Die Rückmeldungen der Mitwirkenden und eines Beurtei­lungsgremiums bildeten die Grundlagen für den Entscheid über die nächsten Schritte. Bis Herbst 2013 wird die Bau- und Umweltschutzdirektion nun zwei Varianten mögli­cher Richtplanpassungen vorlegen: eine mit Fokus auf dem Umbau der bestehenden Strukturen und eine mit einem Schwerpunkt auf Ergänzungen der Verkehrnetze.

Drei interdisziplinäre Planungsteams hatten seit Sommer 2011 Konzepte für den ELBA-Raum entwickelt. Ihre Vorschläge mit drei unterschiedlichen Stossrichtungen waren im Spätsommer vorgestellt worden. Die Projektleitung hatte zu einer umfassenden Mitwirkung, unter anderem auch online als e-Partizipation, aufgerufen und zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Am Donnerstag Abend informierte Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro[1] gemeinsam mit den Projektverantwortlichen über die gewonnenen Erkenntnisse und das weitere Vorgehen.

Die Mitwirkung erbrachte umfassende Hinweise zu den drei Themenbereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft. Die Rückmeldungen aus der Mitwirkung und eine Beurteilung durch Fachleute waren die wesentlichen Grundlagen für den Entscheid über das weitere Vorgehen. Wie Lotti Stokar, Gemeindepräsidentin von Oberwil, als Vertreterin der politischen Projektsteuerung erläuterte, sollen im weiteren Verlauf zwei „Philosophien“ weiterverfolgt werden.

Unter der Bezeichnung „Ausbau – Neue Netzelemente“ wird die bisherige Stossrichtung „Kombi“ verstanden, welche um Elemente aus „Tangente“ ergänzt werden soll. Dieser Ansatz sieht vor, die bestehenden Verkehrsnetze an verschiedenen Stellen zu ergänzen. Dem gegenüber gestellt wird der Lösungsansatz „Umbau – Weiterentwicklung bestehende Struktur“, welcher aus der Stossrichtung „Bestand“ entsteht. Ein Schwerpunkt dieses Ansatzes ist die Entwicklung von boulevardartigen, städtischen Strassenachsen mit baulicher Verdichtung.

Beide Ansätze werden ab jetzt von einer Gruppe von Fachleuten der Bau- und Umweltschutzdirektion weiter ausgearbeitet. Neben der Vertiefung der Massnahmen soll dabei ein besonderes Augenmerk auf Möglichkeiten der planerischen Sicherung und Umsetzung sowie auf die finanzielle Tragfähigkeit gelegt werden. Neben kurz- bis mittelfristigen Projekten sollen auch langfristige Handlungsoptionen gesichert werden.

Letztendlich sollen dem Landrat zwei gleichwertige Varianten möglicher Anpassungen des Kantonalen Richtplans vorgelegt werden. Das war der Kern des landrätlichen Auftrags, welcher ELBA zu Grunde liegt. Die öffentliche Vernehmlassung zur Landratsvorlage sollte im Herbst 2013 beginnen können, wie Regierungspräsidentin Pegoraro ausführte.

Wie Pegoraro weiter betonte, haben die bisherigen Studien aber auch gezeigt, dass es eine Reihe von Massnahmen gibt, die unbestritten und unabhängig von der Wahl des Planungsansatzes sind. Diese Elemente sind ein wichtiges, bereits feststehendes Ergebnis zu ELBA und sollen in jedem Fall weiter verfolgt werden.

Weitere Informationen zu ELBA sind auf www.elba.bl.ch abgelegt.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Liestal, 29.11.2012

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[1] Regierungspräsidentin Pegoraro konnte nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen. Ihre vorbereiteten Textpassagen wurden von ihrem Kommunikationschef vorgetragen.

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