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Ein Jahr BUD - Direktor und Regierungsrat Jörg Krähenbühl: Wahlversprechen werden eingelöst

26.06.2008

Regierungsrat Jörg Krähenbühl, Vorsteher der Bau und Umweltschutzdirektion, hat heute vor den Medien nach knapp einem Jahr Bilanz gezogen. Fazit: Sämtliche bis anhin teilweise heiklen Projekte wie die Hochleistungsstrasse Pratteln-Liestal (HPL) oder die Altlastenbewältigung im Kanton sind auf Kurs. BUD-intern appelliert Jörg Krähenbühl an die stufengerechte Führungsverantwortung. Zudem will er "seine" Direktion in Sachen Dienstleistung als "Vorzeigebehörde" positionieren.



Im Wahlkampf hatte Regierungsratskandidat Krähenbühl klar gemacht, im Falle einer Wahl die Verwaltung näher an die Kunden zu führen. Seit seinem Amtsantritt hat er BUD-intern bereits zwei Klausurtagungen durchgeführt:
 
> zum Thema Führungsverantwortung mit Klausurergebnis "BUD-Führungskodex"
> zum Thema Dienstleistungsbewusstsein mit Klausurergebnis "BUD-Dienstleistungskodex"
 
Der Führungskodex appelliert an alle BUD-Mitarbeitenden, stufengerecht ihre Führungsverantwortung wahrzunehmen. Mit dem Dienstleistungskodex will Krähenbühl "seine" Direktion als vorbildliches Dienstleistungsunternehmen verstanden wissen und täglich danach handeln.
 
In den Sachgeschäften hat der BUD-Vorsteher hauptsächlich die in der Vergangenheit eher heiklen Geschäfte hervorgehoben.
 
Hochleistungsstrasse Pratteln-Liestal (HPL): Das Projekt befindet sich im Zeitplan, die nächste Bauetappe Wölferstrasse beginnt voraussichtlich im September 2008; die Arbeiten am Anschluss Hülften nach dem Verlegen der Werkleitungen voraussichtlich im zweiten Quartal 2009. Eine Endkostenprognose über das gesamte Projekt ist erst möglich, wenn alle Rahmenbedingungen des Tunnels Schönthal bekannt sind, also voraussichtlich im ersten Quartal 2009.
 
Thema Altlasten : Das kantonale Altlastenkataster weist 2870 belastete Standorte aus. Das Kataster wird 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich. Vorrang in der Bearbeitung haben die drei Muttenzer Deponien Margelacker, Feldreben und Rothausstrasse.
Die Voruntersuchungen in Muttenz sind abgeschlossen. Die Berichte liegen dem Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) vor. Nach zahlreichen Gesprächen mit den involvierten Experten und Mitwirkenden im Projekt liegt derzeit das Augenmerk auf der technischen Machbarkeit von nachhaltigen Lösungen des Problems.
 
Von zentraler Bedeutung ist dabei die enge Abstimmung mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU). Gemäss Artikel 23 der Altlastenverordnung wird es nur eine Lösung mit einer "Zusammenarbeit mit den Betroffenen" geben. Die detaillierten Gespräche sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.
 
Als weiteres Projekt hob der Baudirektor das Kantonsspital Bruderholz hervor. Per Ende 1. Quartal 2009 soll ein Siegerprojekt aus dem zweistufigen Wettbewerbsverfahren vorliegen. Dieses soll anschliessend zu einem Vorprojekt weiterentwickelt werden.
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:  
Jörg Krähenbühl, Regierungsrat,Tel. 061 552 54 03

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