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Ehemalige Deponie Feldreben: Bald Bohrungen für Detailuntersuchungen

21.04.2010
In den kommenden Wochen beginnen auf dem Areal der ehemaligen Deponie Feldreben in Muttenz die Bohrungen für die Detailuntersuchungen. Die Resultate dieser Untersuchungen sind Grundlage für die Erarbeitung des Sanierungsprojektes, welches auf Verlangen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) bis am 31.12.2011 vorliegen soll.
An der heutigen Medienkonferenz schilderte Regierungsrat Jörg Krähenbühl die mehrjährige Vorgeschichte der Bearbeitung dieser Altlast. Er zeigte auf, wie der kooperative Weg der "Runden Tische" zu gemeinsam getragenen Massnahmen führt. Das Thema "Altlasten" ist für den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft von höchster Priorität.
Dr. Alberto Isenburg, Leiter der Aufsichtsbehörde Amt für Umweltschutz und Energie (AUE), präsentierte die Projektorganisation. Das AUE wird von namhaften Experten während des gesamten Projektes unterstützt. Es führt eine technische Begleitgruppe zur Sicherstellung des Informationsaustausches und zur Abstimmung zwischen den Direktbetroffenen. Dies sind neben dem Kanton und den Firmen Novartis, Syngenta und BASF auch die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer und die Gemeinde Muttenz.
42 Bohrungen als Grundlage für Sanierungsprojekt
Als so genannt realleistungspflichtig gilt der Kanton Basel-Landschaft, der die grösste betroffene Parzelle erworben hat. Der Kanton wird in dieser Funktion vom Amt für Liegenschaftsverkehr (ALV) vertreten. Das ALV hat mit den Untersuchungen das Büro Sieber Cassina + Partner AG, Olten, und das Geotechnische Institut Basel beauftragt. In den kommenden Wochen beginnen 42 Bohrungen auf dem Areal der ehemaligen Deponie Feldreben. Diese Bohrungen werden voraussichtlich bis Mitte September dauern. In der zweiten Hälfte 2010 wird ein Generalplaner für das Sanierungsprojekt bestimmt. Er wird parallel zu den laufenden Untersuchungen Sanierungsvarianten ausarbeiten, die per 31.12.2010 dem BAFU eingereicht werden müssen. Im Jahr 2011 erarbeitet er das genehmigungsfähige Sanierungsprojekt. Nach der Genehmigung dieses Projektes durch das AUE beginnen die eigentlichen Sanierungsarbeiten.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Dr. Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 079 320 78 64

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