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08.04.2009
Deutlich erhöhte PCB-Belastung in Birs-Sedimenten
Das Amt für Umweltschutz und Energie hat aufgrund hoher PCB-Belastungen von Fischen die Sedimente der Birs auf deren PCB-Gehalt untersucht. Die Sedimente zeigen ebenfalls eine erhöhte PCB-Belastung auf. Im Moment gibt es keine konkreten Hinweise auf einzelne Belastungsquellen im Baselbiet.
Fische aus der Birs können eine hohe Belastung mit PCB aufweisen; dies haben Untersuchungen der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) gezeigt. Als Konsequenz hat die VGD Fangbeschränkungen und Verzehrsempfehlungen für Fische erlassen.
Um mögliche Ursachen der Fischbelastungen aufzuspüren, hat das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) Sedimente der Birs auf deren PCB-Gehalt untersucht. Hierzu wurden an insgesamt 12 Stellen zwischen Liesberg und der Rheinmündung Birs-Sedimente erhoben. Zusätzlich wurde auch je eine Sedimentprobe aus der Lützel und der Lüssel untersucht.
Die Belastung der Birs-Sedimente, gemessen anhand von 7 sogenannten Indikator-PCB, betrug im Mittel 7.6 µg/kg Sediment mit einem Minimum von 5.5 µg/kg und einem Maximum von 11.1 µg/kg. Der Maximalwert der gesamten Untersuchungskampagne trat in der Lüssel auf und betrug 12.3 µg/kg. Gegenüber der Lützel, deren Sediment mit einem PCB Gehalt von 1.8 µg/kg als gering belastet bezeichnet werden kann, ist die Belastung in der Birs und Lüssel erhöht.
Woher das PCB stammt, steht momentan nicht fest. Aufgrund der relativ gleichmässigen Verteilung in der Birs ergibt sich kein Hinweis auf einzelne Verursacher im Kanton Basel-Landschaft. Auch im Kanton Jura wurden lokal sehr hohe PCB-Belastungen in den Sedimenten festgestellt. Die Verursacherabklärungen sind in beiden Kantonen im Gang.
Die Belastung der Birs mit PCB hat keine Auswirkungen auf die flussnahen Trinkwasserfassungen wie Untersuchungen des Kantonalen Laboratoriums BL ergaben.
Das Amt für Umweltschutz und Energie wird die Verursacherabklärung fortsetzen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Oberflächengewässer: Dr. Marin Huser, Leiter Fachstelle Gewässerzustand, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 55 14
Trinkwasser: Dr. Peter Wenk, Kantonschemiker, Tel. 061 906 64 64
Fische aus der Birs können eine hohe Belastung mit PCB aufweisen; dies haben Untersuchungen der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) gezeigt. Als Konsequenz hat die VGD Fangbeschränkungen und Verzehrsempfehlungen für Fische erlassen.
Um mögliche Ursachen der Fischbelastungen aufzuspüren, hat das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) Sedimente der Birs auf deren PCB-Gehalt untersucht. Hierzu wurden an insgesamt 12 Stellen zwischen Liesberg und der Rheinmündung Birs-Sedimente erhoben. Zusätzlich wurde auch je eine Sedimentprobe aus der Lützel und der Lüssel untersucht.
Die Belastung der Birs-Sedimente, gemessen anhand von 7 sogenannten Indikator-PCB, betrug im Mittel 7.6 µg/kg Sediment mit einem Minimum von 5.5 µg/kg und einem Maximum von 11.1 µg/kg. Der Maximalwert der gesamten Untersuchungskampagne trat in der Lüssel auf und betrug 12.3 µg/kg. Gegenüber der Lützel, deren Sediment mit einem PCB Gehalt von 1.8 µg/kg als gering belastet bezeichnet werden kann, ist die Belastung in der Birs und Lüssel erhöht.
Woher das PCB stammt, steht momentan nicht fest. Aufgrund der relativ gleichmässigen Verteilung in der Birs ergibt sich kein Hinweis auf einzelne Verursacher im Kanton Basel-Landschaft. Auch im Kanton Jura wurden lokal sehr hohe PCB-Belastungen in den Sedimenten festgestellt. Die Verursacherabklärungen sind in beiden Kantonen im Gang.
Die Belastung der Birs mit PCB hat keine Auswirkungen auf die flussnahen Trinkwasserfassungen wie Untersuchungen des Kantonalen Laboratoriums BL ergaben.
Das Amt für Umweltschutz und Energie wird die Verursacherabklärung fortsetzen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Oberflächengewässer: Dr. Marin Huser, Leiter Fachstelle Gewässerzustand, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 55 14
Trinkwasser: Dr. Peter Wenk, Kantonschemiker, Tel. 061 906 64 64