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04.03.2015
Der Kanton untersucht die Grundwasserverhältnisse in Pratteln
Im Gebiet Pratteln besteht ein zunehmender Bedarf für die Nutzung von Grundwasser zu Brauchwasserzwecken. Als Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Grundwasservorkommen wird der Kanton hydrogeologische Abklärungen durchführen. Bis Herbst 2015 werden sieben Tiefbohrungen erstellt und als dauerhafte Grundwassermessstellen ausgebaut.
Die geologischen Verhältnisse im Untergrund von Pratteln sind komplex. Das Grundwasser fliesst sowohl in oberflächennahen Kiesschichten als auch im darunter liegenden Felsgestein. Letzteres ist von zahlreiche Brüchen und Verwerfungen durchzogen. Ausser im Osten im Gebiet Löli/Remeli sind die Grundwasservorkommen in Pratteln für die Trinkwassergewinnung nicht geeignet. Als Brauch- und Kühlwasser für Industrie und Gewerbe kann es jedoch eine wichtige Rolle spielen.
Mit Blick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und den absehbar zunehmenden Nutzungsdruck will der Kanton die Grundwasserverhältnisse in Pratteln genauer untersuchen. Seit Ende November 2014 wurden deshalb im Auftrag des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) an 5 Standorten neue Grundwassermessstellen im oberflächennahen Lockergestein erstellt. Ab Mitte Februar folgen 7 Felsbohrungen in Tiefen von 150 bis 300 m (Bohrstandorte in der Beilage). Die Bohrungen werden als dauerhafte Messstellen zur Erkundung von Wasserdargebot und –qualität ausgebaut. Die erhobenen Daten dienen als Grundlage zum Aufbau eines Grundwasserströmungsmodells, mit welchem die Auswirkungen der Grundwasserentnahmen besser abgeschätzt werden können.
Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2015 abgeschlossen sein. Pro Tiefenbohrung ist mit einer Arbeitszeit von 4-6 Wochen zu rechnen.
Die geologischen Verhältnisse im Untergrund von Pratteln sind komplex. Das Grundwasser fliesst sowohl in oberflächennahen Kiesschichten als auch im darunter liegenden Felsgestein. Letzteres ist von zahlreiche Brüchen und Verwerfungen durchzogen. Ausser im Osten im Gebiet Löli/Remeli sind die Grundwasservorkommen in Pratteln für die Trinkwassergewinnung nicht geeignet. Als Brauch- und Kühlwasser für Industrie und Gewerbe kann es jedoch eine wichtige Rolle spielen.
Mit Blick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und den absehbar zunehmenden Nutzungsdruck will der Kanton die Grundwasserverhältnisse in Pratteln genauer untersuchen. Seit Ende November 2014 wurden deshalb im Auftrag des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) an 5 Standorten neue Grundwassermessstellen im oberflächennahen Lockergestein erstellt. Ab Mitte Februar folgen 7 Felsbohrungen in Tiefen von 150 bis 300 m (Bohrstandorte in der Beilage). Die Bohrungen werden als dauerhafte Messstellen zur Erkundung von Wasserdargebot und –qualität ausgebaut. Die erhobenen Daten dienen als Grundlage zum Aufbau eines Grundwasserströmungsmodells, mit welchem die Auswirkungen der Grundwasserentnahmen besser abgeschätzt werden können.
Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2015 abgeschlossen sein. Pro Tiefenbohrung ist mit einer Arbeitszeit von 4-6 Wochen zu rechnen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation