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03.04.2013
Deponiestandorte: Suche in der Nordwestschweiz wird konkret
Deponiestandorte für Aushub und Bauschutt: Suche in der Nordwestschweiz wird konkret
Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn suchen gemeinsam nach neuen Ablagerungsmöglichkeiten für Aushub und Bauschutt in der Region Basel. Damit soll in enger Kooperation mit der Bauwirtschaft der heutige Engpass entschärft und die Entsorgungssicherheit für die Zukunft verbessert werden. Das Evaluationsverfahren hat nun einen Stand erreicht, in dem die allfällig betroffenen Gemeinden sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer informiert und einbezogen werden.
Bei jedem Bauvorhaben, ob öffentlich oder privat, entstehen grosse Mengen an Aushub und Bauschutt. Ein wesentlicher Teil dieser Materialien wird heute wiederverwertet. Es bleibt aber immer noch ein Volumen von jährlich mehreren hunderttausend Kubikmetern, das auf sogenannten Inertstoffdeponien abgelagert werden muss. Dies gestaltet sich in den dicht besiedelten Gebieten immer schwieriger, so dass die Transportdistanzen und die Entsor-gungskosten laufend ansteigen.
Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben daher zusammen mit den Verbänden der Bauunternehmer eine gemeinsame Planung zur Sicherung der künftigen Entsorgung eingeleitet. In einem ersten Schritt wurden mögliche Standorte für Inertstoff
deponien ermittelt und bewertet. Nun sollen diese möglichen Standorte in einer Feinevaluation unter Einbezug der Standortgemeinden näher überprüft und bewertet werden. Die am besten geeigneten Standorte werden schliesslich von den Kantonen in ihren Richtplänen ausgewiesen, was den Weg für die konkrete Planung und Projektierung der Deponien öffnet.
Im Zuge der Feinevaluation werden mögliche Standorte für Aushub- und/oder Inertstoffde-ponien in folgenden Gemeinden überprüft und bewertet:
Bei jedem Bauvorhaben, ob öffentlich oder privat, entstehen grosse Mengen an Aushub und Bauschutt. Ein wesentlicher Teil dieser Materialien wird heute wiederverwertet. Es bleibt aber immer noch ein Volumen von jährlich mehreren hunderttausend Kubikmetern, das auf sogenannten Inertstoffdeponien abgelagert werden muss. Dies gestaltet sich in den dicht besiedelten Gebieten immer schwieriger, so dass die Transportdistanzen und die Entsor-gungskosten laufend ansteigen.
Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben daher zusammen mit den Verbänden der Bauunternehmer eine gemeinsame Planung zur Sicherung der künftigen Entsorgung eingeleitet. In einem ersten Schritt wurden mögliche Standorte für Inertstoff
deponien ermittelt und bewertet. Nun sollen diese möglichen Standorte in einer Feinevaluation unter Einbezug der Standortgemeinden näher überprüft und bewertet werden. Die am besten geeigneten Standorte werden schliesslich von den Kantonen in ihren Richtplänen ausgewiesen, was den Weg für die konkrete Planung und Projektierung der Deponien öffnet.
Im Zuge der Feinevaluation werden mögliche Standorte für Aushub- und/oder Inertstoffde-ponien in folgenden Gemeinden überprüft und bewertet:
- Kanton Basel-Landschaft: Aesch, Biel-Benken, Ettingen, Oberwil, Therwil, Blauen, Laufen, Zwingen, Reigoldswil;
- Kanton Solothurn: Dornach, Seewen.
Die Gemeindräte sowie die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer wurden bereits durch die jeweils zuständigen Kantone informiert.
Inertstoffdeponien unterstehen einer Bewilligungspflicht und einer strengen Überwachung. In der technischen Verordnung über Abfälle (TVA) sind vom Bund detaillierte Bestimmungen über den Umgang mit Abfällen und die Anforderungen an Deponien festgelegt worden. So dürfen Deponien nicht in Grundwasserschutzzonen oder über nutzbaren unterirdischen Gewässern erbaut werden. Nach Abschluss der Deponie ist die Oberfläche mit einer rekultivierbaren Deckschicht zu versehen und naturnah zu gestalten.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation