Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Bevölkerungsinformation zur Doppelspur Grellingen - Duggingen

Bevölkerungsinformation zur Doppelspur Grellingen - Duggingen

14.12.2016 11:16

Die Bevölkerung von Grellingen und Duggingen konnte sich gestern Abend aus erster Hand über das Projekt Doppelspur Grellingen – Duggingen informieren. Neben einer Verlängerung der Doppelspurstrecke auf 4 Kilometer muss die Kantonsstrasse wegen Aufhebung der Bahnübergänge beim Bahnhof Grellingen neu geführt werden.

Auf Einladung der Bau- und Umweltschutzdirektion, der SBB sowie der Gemeinden Grellingen und Duggingen wurde gestern Abend in Grellingen der Bevölkerung das Projekt Doppelspur Grellingen – Duggingen vorgestellt. Rund 250 Personen nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich aus erster Hand über das Vorhaben. Neben der Auseinandersetzung mit einer Präsentation, Plänen und einem Modell des Strassenprojekts bestand auch die Möglichkeit, direkt mit den zuständigen Fachleuten zu diskutieren und eigene Anliegen zu deponieren.

Die Einführung eines zweiten Schnellzuges zwischen Basel und Biel bedingt den Ausbau der Strecke Grellingen Chessiloch – Duggingen zur Doppelspur. Wegen des Ausbaus müssen in Grellingen und Duggingen die drei Bahnübergänge Nunningerstrasse, Bahnhofstrasse und Bahnweg aufgehoben werden. Der Kanton plant deshalb eine neue Strassenbrücke über die Gleise inklusive einer neuen Strassenverbindung. Diese muss die bisherigen Funktionen übernehmen, wie beispielsweise die Busverbindungen zum Bahnhof oder die Verbindung der verschiedenen Ortsteile von Grellingen. Das Vorhaben wird mit den geplanten Vorhaben im Umfeld (z.B. Bushof Grellingen) abgestimmt.

Regierungsrätin Sabine Pegoraro wies auf die Bedeutung des Vorhabens für das ganze Laufental hin: „Erst mit dem Ausbau zur Doppelspur hier in Grellingen und Duggingen wird das Laufental einen Halbstundentakt im Schnellzugverkehr erhalten. Das garantiert neben guten Anschlüssen zur vollen Stunde in Basel eine stündliche Durchbindung in die Westschweiz.“ Sie dankte den Gemeinden und auch der SBB für die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem Projekt. Über die Pläne und bei der Betrachtung des Modells wurde intensiv diskutiert und es konnten Fragen zum Projekt geklärt werden.

In einem nächsten Schritt wird das Vorprojekt für das Gesamtprojekt – d.h. den Doppelspurabschnitt inkl. der neuen Strassenführung – fertiggestellt. Dabei prüft der Kanton auch die Anregungen aus der Bevölkerung und baut diese nach Möglichkeit in das Strassenprojekt ein. Ab 2017 wird das Bauprojekt erarbeitet und in den Jahren 2018 – 2019 soll das Plangenehmigungsverfahren durchgeführt werden. Ziel ist, die Doppelspur Ende 2021 in Betrieb zu nehmen, nach einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren. Voraussetzung ist, dass das Projekt Teil des Ausbauschritts 2030/35 des Bundes wird. Das Bundesparlament entscheidet darüber 2019.

Weitere Informationen.

Fusszeile