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25.11.2010
Belchen-Passwang: Bevölkerung will Schönheit wahren
Eine Bevölkerungsbefragung des Amtes für Raumplanung zeigt: Das Baselbiet ist sich seiner landschaftlichen Schönheit bewusst und will sie bewahren.
Gestern wurden die Behörden verschiedener Oberbaselbieter Gemeinden über die Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung zum Thema 'Landschaft Belchen-Passwang' orientiert.
Dahinter steht ein Projekt des Amtes für Raumplanung BL zum Erhalt und zur Förderung des Belchen-Passwang-Gebiets. Dies ist eine Landschaft von nationaler Bedeutung und im "Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung" (BLN) verzeichnet.
Im Rahmen der Bevölkerungsbefragung über diese Landschaft haben in verschiedenen Oberbaselbieter Gemeinden (u.a. in Bennwil, Bretzwil, Eptingen, Langenbruck, Lauwil, Liedertswil, Oberdorf, Reigoldswil, Waldenburg) Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen insgesamt über 1'600 Fragebogen persönlich ausgeteilt und wieder eingesammelt.
Die Bevölkerungsbefragung zeigt ganz klar: Man möchte keine Museumslandschaft und auch nicht Natur pur: Gefragt sind lebendige Landgebiete und eine Verbindung von Natur und ländlicher Entwicklung.
Dass vor allem die Landwirtschaft unerlässlich ist, wenn es um das Gesicht der Landschaft geht, ist den Baselbieterinnen und Baselbietern sehr bewusst, und die Bevölkerung findet es wichtig, dass diese Leistungen der Landwirtschaft auch honoriert werden.
Aufgezwungenen Schutz - sei es vom Bund oder vom Kanton - möchten die Baselbieterinnen und Baselbieter nicht. Hingegen wünscht man sich die partnerschaftliche Unterstützung des Kantons durchaus - auch in finanzieller Hinsicht. Auch Gemeindepartnerschaften mit reichen Agglomerationsgemeinden kann man sich im Oberbaselbiet vorstellen.
Dies gilt es bei der langfristigen Entwicklung des Schutzgebietes Belchen-Passwang zu berücksichtigen. Das Amt für Raumplanung wird in einem nächsten Schritt die Ziele und Wünsche der Bevölkerung in eine Gesamtschau aufnehmen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
ab 14 Uhr: Niggi Hufschmid, Amt für Raumplanung, Kantonsplanung, Tel. 061 552 55 79
Liestal, 25. November 2010
Gestern wurden die Behörden verschiedener Oberbaselbieter Gemeinden über die Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung zum Thema 'Landschaft Belchen-Passwang' orientiert.
Dahinter steht ein Projekt des Amtes für Raumplanung BL zum Erhalt und zur Förderung des Belchen-Passwang-Gebiets. Dies ist eine Landschaft von nationaler Bedeutung und im "Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung" (BLN) verzeichnet.
Im Rahmen der Bevölkerungsbefragung über diese Landschaft haben in verschiedenen Oberbaselbieter Gemeinden (u.a. in Bennwil, Bretzwil, Eptingen, Langenbruck, Lauwil, Liedertswil, Oberdorf, Reigoldswil, Waldenburg) Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen insgesamt über 1'600 Fragebogen persönlich ausgeteilt und wieder eingesammelt.
Die Bevölkerungsbefragung zeigt ganz klar: Man möchte keine Museumslandschaft und auch nicht Natur pur: Gefragt sind lebendige Landgebiete und eine Verbindung von Natur und ländlicher Entwicklung.
Dass vor allem die Landwirtschaft unerlässlich ist, wenn es um das Gesicht der Landschaft geht, ist den Baselbieterinnen und Baselbietern sehr bewusst, und die Bevölkerung findet es wichtig, dass diese Leistungen der Landwirtschaft auch honoriert werden.
Aufgezwungenen Schutz - sei es vom Bund oder vom Kanton - möchten die Baselbieterinnen und Baselbieter nicht. Hingegen wünscht man sich die partnerschaftliche Unterstützung des Kantons durchaus - auch in finanzieller Hinsicht. Auch Gemeindepartnerschaften mit reichen Agglomerationsgemeinden kann man sich im Oberbaselbiet vorstellen.
Dies gilt es bei der langfristigen Entwicklung des Schutzgebietes Belchen-Passwang zu berücksichtigen. Das Amt für Raumplanung wird in einem nächsten Schritt die Ziele und Wünsche der Bevölkerung in eine Gesamtschau aufnehmen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
ab 14 Uhr: Niggi Hufschmid, Amt für Raumplanung, Kantonsplanung, Tel. 061 552 55 79
Liestal, 25. November 2010