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Belastung an VOC in der Region Basel ist seit 1991 deutlich zurückgegangen

27.09.2011
Das Bundesamt für Umwelt hat Ende August 2011 den Bericht ''VOC-Immissionsmessungen in der Schweiz 1991 - 2009'' veröffentlicht. In der Region Basel wurden an insgesamt vier Standorten organische Lösemittel (VOC) in der Luft gemessen. Die VOC-Belastung hat in den 18 Jahren um 55 - 75% abgenommen.

Die Belastung der Luft mit organischen Lösemitteln (VOC) stammt vor allem aus der Anwendung von Farben und Lacken, der chemischen Produktion sowie dem motorisierten Verkehr. Seit 1991 wird ca. alle 5 Jahre an verschiedenen Standorten in der Schweiz die VOC-Belastung gemessen. Mittlerweile werden an 24 Standorten in 13 Kantonen Messungen durchgeführt. Damit können die VOC-Entwicklung der letzten 18 Jahre und die Wirksamkeit der getroffenen Reduktionsmassnahmen beobachtet und überprüft werden.
Am verkehrsbelasteten Standort Feldbergstrasse in Basel liegen die Reduktionen je nach gemessener Komponente zwischen 55 und 75%. Am ebenfalls verkehrsorientierten Agglomerationsstandort Allschwil Grabenring betragen die Verringerungen 70 bis 75%. An der Feldbergstrasse ist die Belastung trotz des starken Rückgangs in den vergangenen Jahren aber nach wie vor hoch. Sie ist vergleichbar mit ähnlichen Standorten in Genf, Zürich und St. Gallen. So liegt die Benzolbelastung an der Feldbergstrasse mit 2.8 µg/m3 mehr als doppelt so hoch wie in Allschwil (1.2 µg/m3). Benzol ist krebserzeugend und unterliegt gemäss Bundesgesetzgebung dem absoluten Minimierungsgebot. Das heisst, es dürfte gemäss Empfehlung für krebserzeugende Stoffe in der Umwelt gar nicht mehr vorkommen.
Benzol ist ein Bestandteil von Benzin. Die Ursache der Benzolvorkommnisse liegt folglich beim motorisierten Verkehr. Nur mit einer Reduktion des Benzolgehalts im Benzin könnte man eine Senkung der Benzolbelastung erreichen.

Für Rückfragen:
Markus Camenzind, Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 552 56 19

Liestal, 27. September 2011

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