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26.09.2013
Baukredit Neubau FHNW-Campus Muttenz im Parlament
Als entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Realisierung des FHNW-Campus Muttenz beantragt der Regierungsrat dem Landrat einen Baukredit in der Höhe von CHF 302.4 Mio. Die Bauarbeiten sollen 2015 starten. Der Betrieb im Neubau wird voraussichtlich im September 2019 aufgenommen.
Mit dem Neubauprojekt für die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz werden die bisher auf 29 Standorte in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt verteilten Hochschulen für Architektur, Bau und Geomatik, für Life Sciences, für Soziale Arbeit sowie die Pädagogische Hochschule an einem einzigen Standort in Muttenz zusammengeführt.
Der FHNW-Campus in Muttenz wird den Raumbedarf der heute unter ungenügender Infrastruktur leidenden Hochschulen langfristig abdecken und die Raumstrategie und den Fusionsprozess der FHNW und der Trägerkantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn damit auch nördlich des Juras umsetzen.
Für den Kanton Basel-Landschaft ist der Neubau des FHNW-Campus Muttenz das grösste Hochbauprojekt der letzten Jahre. Mit diesem Leuchtturmprojekt an strategisch ausgezeichneter Lage setzt der Kanton die Strategie des Regierungsrates zur Stärkung der Innovationskraft und zur Steigerung der Wertschöpfung um. Er stellt die für eine nachhaltige Entwicklung erforderlichen Infrastrukturen bereit, fördert aktiv die prosperierende Entwicklung der FHNW und unterstützt damit die Wertschöpfungskette von der Ausbildung, der Forschung und der Entwicklung in die Unternehmen.
Kosten und Termine
Im Mai 2010 hatte der Landrat die Kredite für die Projektierung des Neubaus in der Höhe von CHF 32.5 Mio. (mit phasengerechter Genauigkeit von +/- 10%) sowie für den Landerwerb in der Höhe von CHF 31.6 Mio. (+/- 20%) Mio. beschlossen. Im Beschluss zum Projektierungskredit verlangte der Landrat, dass die Gesamtprojektkosten von ursprünglich geschätzten CHF 370 Mio. (+/- 20%) auf CHF 300 Mio. (+/- 20%) reduziert werden. Beide Kredite konnten unterschritten werden. Sie sind im beantragten Gesamtkredit von CHF 302.4 Mio. (+/- 10%) enthalten. Die Reduktion der Projektkosten konnte nur durch Verdichtung, Optimierungen im Ausbaustandard und durch Verzicht erreicht werden, wozu alle an der Planung Beteiligten von Seiten der Bauherrschaft, der FHNW als Nutzerin und der beauftragten Planer ihren konstruktiven Beitrag leisteten.
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau wurden im Juli 2013 mit der Inkraftsetzung des Kantonalen Nutzungsplans FHNW geschaffen. Im Herbst 2013 soll die Baueingabe und im Jahr 2015 der Baustart erfolgen. Der Betriebsbeginn ist für den Semesterstart im Herbst 2019 geplant, drei Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür sind die durch den Beschluss des Landrats nötig gewordene umfassende Überarbeitung der Vorgaben für den Projektwettbewerb, die aufgrund des komplexen Projekts längere Planungszeit sowie die für die Ausschreibung des Generalplanermandats nötige Zeit.
Unterschiedliche Ansprüche unter einem Dach im Kubuk im Polyfeld Muttenz
Der rund 65 m hohe Neubau in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Muttenz weist zwölf Obergeschosse und zwei Untergeschosse auf. Er umfasst eine Aula, eine Mensa, eine Bibliothek, 16 grosse und kleine Hörsäle, Seminarräume, Werkstätten, Ateliers, Büros und Labors sowie zwei Sporthallen. Das Projekt Kubuk kombiniert geschickt nutzerspezifische Spezialflächen und allgemein nutzbare Flächen und ermöglicht dadurch der FHNW, ihre Strategie der Konzentration, der überfachlichen Zusammenarbeit und der flexiblen Raumnutzung nachhaltig umzusetzen. Die Nutzer und Nutzerinnen des Neubaus, aber auch die Anwohner erhalten gleichzeitig eine dem grossen Baukörper entsprechende, grosszügige Aussenfläche mit verschiedenen Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Dieser Aussenraum soll zu einer Begegnungszone im sich entwickelnden Polyfeld werden.
Bildungsstandort Basel-Landschaft
Mit dem FHNW-Campus Muttenz realisiert der Kanton Basel-Landschaft ein nachhaltiges Projekt, das auf langfristige Flexibilität und Nutzungsqualität ebenso wie auf Erstellungs- und Lebenszykluskosten optimiert worden ist. Bei Bezug des Neubaus wird die FHNW in Muttenz gesamthaft über ca. 2900 Studienplätze (für insgesamt rund 3700 Studierende) und ca. 530 Arbeitsplätze (für rund 680 Mitarbeitende) verfügen. Mit dem Projekt werden bedeutende Synergien erzielt. Unter anderem wird der Flächenbedarf gegenüber heute um rund 13% verringert, bei gleichzeitiger Erhöhung der Kapazitäten für Studierende um rund 15%.
Mit dem Neubau in Muttenz sorgt der Kanton Basel-Landschaft für Rahmenbedingungen, mit denen die Leistungsfähigkeit, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der FHNW zum Nutzen der Wirtschaft und der Gesellschaft der gesamten der Region erhalten und weiter entwickelt werden können.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Liestal, 26. September 2013
Mit dem Neubauprojekt für die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz werden die bisher auf 29 Standorte in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt verteilten Hochschulen für Architektur, Bau und Geomatik, für Life Sciences, für Soziale Arbeit sowie die Pädagogische Hochschule an einem einzigen Standort in Muttenz zusammengeführt.
Der FHNW-Campus in Muttenz wird den Raumbedarf der heute unter ungenügender Infrastruktur leidenden Hochschulen langfristig abdecken und die Raumstrategie und den Fusionsprozess der FHNW und der Trägerkantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn damit auch nördlich des Juras umsetzen.
Für den Kanton Basel-Landschaft ist der Neubau des FHNW-Campus Muttenz das grösste Hochbauprojekt der letzten Jahre. Mit diesem Leuchtturmprojekt an strategisch ausgezeichneter Lage setzt der Kanton die Strategie des Regierungsrates zur Stärkung der Innovationskraft und zur Steigerung der Wertschöpfung um. Er stellt die für eine nachhaltige Entwicklung erforderlichen Infrastrukturen bereit, fördert aktiv die prosperierende Entwicklung der FHNW und unterstützt damit die Wertschöpfungskette von der Ausbildung, der Forschung und der Entwicklung in die Unternehmen.
Kosten und Termine
Im Mai 2010 hatte der Landrat die Kredite für die Projektierung des Neubaus in der Höhe von CHF 32.5 Mio. (mit phasengerechter Genauigkeit von +/- 10%) sowie für den Landerwerb in der Höhe von CHF 31.6 Mio. (+/- 20%) Mio. beschlossen. Im Beschluss zum Projektierungskredit verlangte der Landrat, dass die Gesamtprojektkosten von ursprünglich geschätzten CHF 370 Mio. (+/- 20%) auf CHF 300 Mio. (+/- 20%) reduziert werden. Beide Kredite konnten unterschritten werden. Sie sind im beantragten Gesamtkredit von CHF 302.4 Mio. (+/- 10%) enthalten. Die Reduktion der Projektkosten konnte nur durch Verdichtung, Optimierungen im Ausbaustandard und durch Verzicht erreicht werden, wozu alle an der Planung Beteiligten von Seiten der Bauherrschaft, der FHNW als Nutzerin und der beauftragten Planer ihren konstruktiven Beitrag leisteten.
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Neubau wurden im Juli 2013 mit der Inkraftsetzung des Kantonalen Nutzungsplans FHNW geschaffen. Im Herbst 2013 soll die Baueingabe und im Jahr 2015 der Baustart erfolgen. Der Betriebsbeginn ist für den Semesterstart im Herbst 2019 geplant, drei Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür sind die durch den Beschluss des Landrats nötig gewordene umfassende Überarbeitung der Vorgaben für den Projektwettbewerb, die aufgrund des komplexen Projekts längere Planungszeit sowie die für die Ausschreibung des Generalplanermandats nötige Zeit.
Unterschiedliche Ansprüche unter einem Dach im Kubuk im Polyfeld Muttenz
Der rund 65 m hohe Neubau in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Muttenz weist zwölf Obergeschosse und zwei Untergeschosse auf. Er umfasst eine Aula, eine Mensa, eine Bibliothek, 16 grosse und kleine Hörsäle, Seminarräume, Werkstätten, Ateliers, Büros und Labors sowie zwei Sporthallen. Das Projekt Kubuk kombiniert geschickt nutzerspezifische Spezialflächen und allgemein nutzbare Flächen und ermöglicht dadurch der FHNW, ihre Strategie der Konzentration, der überfachlichen Zusammenarbeit und der flexiblen Raumnutzung nachhaltig umzusetzen. Die Nutzer und Nutzerinnen des Neubaus, aber auch die Anwohner erhalten gleichzeitig eine dem grossen Baukörper entsprechende, grosszügige Aussenfläche mit verschiedenen Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Dieser Aussenraum soll zu einer Begegnungszone im sich entwickelnden Polyfeld werden.
Bildungsstandort Basel-Landschaft
Mit dem FHNW-Campus Muttenz realisiert der Kanton Basel-Landschaft ein nachhaltiges Projekt, das auf langfristige Flexibilität und Nutzungsqualität ebenso wie auf Erstellungs- und Lebenszykluskosten optimiert worden ist. Bei Bezug des Neubaus wird die FHNW in Muttenz gesamthaft über ca. 2900 Studienplätze (für insgesamt rund 3700 Studierende) und ca. 530 Arbeitsplätze (für rund 680 Mitarbeitende) verfügen. Mit dem Projekt werden bedeutende Synergien erzielt. Unter anderem wird der Flächenbedarf gegenüber heute um rund 13% verringert, bei gleichzeitiger Erhöhung der Kapazitäten für Studierende um rund 15%.
Mit dem Neubau in Muttenz sorgt der Kanton Basel-Landschaft für Rahmenbedingungen, mit denen die Leistungsfähigkeit, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der FHNW zum Nutzen der Wirtschaft und der Gesellschaft der gesamten der Region erhalten und weiter entwickelt werden können.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Liestal, 26. September 2013