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16.01.2013
Bauinspektorat schliesst Aussenstelle Laufen per Ende April 2013
Bauinspektorat schliesst Aussenstelle in Laufen per Ende April 2013
Wegen der zu erwartenden vorzeitigen Pensionierung von zwei Mitarbeitenden wird die Aussenstelle Laufen des Bauinspektorats per 30. April 2013 aufgehoben. Der Regierungsrat hat dem entsprechenden Antrag des Bauinspektorates zugestimmt.
Vor dem Hintergrund der anstehenden Revision der Pensionskassenbestimmungen zeichnet sich ab, dass zwei Mitarbeitende der BIT-Aussenstelle in Laufen per 30. September 2013 in den vorzeitigen Ruhestand gehen werden. Eine Fortführung der Aussenstelle mit nur noch einem Mitarbeitenden wäre organisatorisch nicht machbar. Der Zeitpunkt einer Überprüfung der bestehenden Verhältnisse und einer strategischen und organisatorischen Neuausrichtung wird darum vom Bauinspektorat als günstig eingestuft. Um die Dienstleistungen des Bauinspektorats auch weiterhin in gewohntem Umfang anbieten zu können und gleichzeitig den gesteigerten Anforderungen eines effizienten Arbeitsablaufs gerecht zu werden, müssen die anfallenden Aufgaben neu organisiert werden.
Die Regierung erachtet die Aufhebung der Aussenstelle als konform mit dem Laufentalvertrag. § 12 dieses Vertrages besagt, dass der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft dafür sorgt, "dass bisher bernische Amtsstellen im Laufental soweit sinnvoll weiterhin in diesem Bezirk mit entsprechenden Aufgaben des Kantons BL erhalten bleiben". Unter den gegebenen Umständen ist eine Fortführung der Bauinspektorats-Aussenstelle jedoch nicht mehr sinnvoll. Die Mitarbeitenden der Aussenstelle werden noch bis Ende September 2013 bereits laufende Baugesuche bearbeiten und vor allem die Bauabnahmen und Baukontrollen im Laufental vornehmen. Gleichzeitig werden sie die geordnete Überführung aller Akten und Unterlagen nach Liestal sowie die geordnete Aufgabe der Büroräumlichkeiten in Laufen sicherstellen.
Die Regierung ist sich bewusst, dass die Aufhebung der Bauinspektorats-Aussenstelle Laufen für die dortige Bevölkerung vorderhand einen Komfortverlust bedeutet. Die Anfahrtswege zum Bauinspektorat werden künftig denjenigen aus den Basel-Stadt nahen und Oberbaselbieter Kantonsteilen entsprechen. Durch die Anpassung und Vereinfachung der Verfahrensabläufe und -technologien und der damit verbundenen zu erwartenden Effizienzsteigerung soll dem jedoch künftig gebührend Rechnung getragen werden.
Die Strategie des Bauinspektorats zielt darauf ab, die Leistungen zentralisiert in Liestal zu erbringen. Eine zentrale Annahmestelle der Baugesuche, eine zentrale Beratung und Auskunftserteilung sowie eine zentrale Eingangsprüfung und Verarbeitung der Baugesuche lässt eine flächendeckende und effizientere Arbeitsweise und die Einführung neuer Verarbeitungstechnologien zu.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation