Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Baselbieter Energiepaket - Rückblick 2011 und Zukunftsaussichten

Baselbieter Energiepaket - Rückblick 2011 und Zukunftsaussichten

26.04.2012
Rückblick auf das Jahr 2011 und Zukunftsaussichten für das Baselbieter Energiepaket

Gemeinsam mit den Partnern des Baselbieter Energiepakets, dem Hauseigentümerverband Baselland, der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank, präsentierte Regierungsrätin Sabine Pegoraro heute die Resultate des zweiten Jahres des Baselbieter Energiepakets. Mit dem Förderprogramm werden seit Januar 2010 energetische Sanierungen, der Einsatz erneuerbarer Energien und Minergie-P-Neubauten im Kanton Basel-Landschaft mit finanziellen Förderbeiträgen des Kantons und des Bundes unterstützt. Trotz erneuter Kürzungen bei den Bundesbeiträgen ist für die Kontinuität des Baselbieter Energiepakets gesorgt.

 
Erfreuliches Resultat
Auch im zweiten Jahr seines Bestehens sind die Resultate des Baselbieter Energiepakets äusserst erfreulich. Im Jahr 2011 wurden mit rund 2‘650 Fördergesuchen fast gleich viele Gesuche gestellt wie im Jahr 2010. Der Kanton wertet den geringfügigen Rückgang im Jahr 2011 als übliche jährliche Schwankungen, erklärte Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion. „Durch die mit Unterstützung des Energiepakets in den letzten zwei Jahren ausgelösten Investitionen können in Zukunft pro Jahr 94‘500 MWh Energie eingespart werden. Dies entspricht dem Heizenergieverbrauch von 3‘300 Einfamilienhäusern mit Baujahr 1970.“ Die Regierungsrätin betonte, dass das Baselbieter Energiepaket einen unverzichtbaren Beitrag an die Ausgestaltung der zukünftigen Energieversorgung des Kantons Basel-Landschaft leiste. Das Förderprogramm profitiere zudem von der gut institutionalisierten Partnerschaft mit dem Hauseigentümerverband Baselland, der Wirtschaftskammer Baselland und der Basellandschaftlichen Kantonalbank sowie von den darauf abgestützten Kommunikationsaktivitäten.
 
Kontinuität trotz weniger Geld aus dem nationalen Gebäudeprogramm
Gleichzeitig mit der Jahres-Medienkonferenz des Baselbieter Energiepakets wurden auf Bundesebene weitere Kürzungen des nationalen Gebäudeprogramms bekanntgegeben. Sabine Pegoraro betonte, dass sie der Kontinuität des Baselbieter Energiepakets grösste Bedeutung beimesse. „Wie die Beitragskürzungen des Bundes im Jahr 2011 werden auch die aktuellen Kürzungen des Gebäudeprogramms vom Kanton kompensiert. Die Fördersätze des Baselbieter Energiepakets bleiben somit weiterhin gleich und die Kontinuität bleibt gewahrt“, erklärte die Regierungsrätin.
 
Markus Meier, Geschäftsführer des Hauseigentümerverbands Baselland (HEV), bedankte sich bei der Regierungsrätin für ihre Entschlossenheit, mit welcher sie hinter dem Förderprogramm steht. „Die Zuverlässigkeit des Programms ist sehr wichtig, denn die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sind für die Sanierungsprojekte auf eine zuverlässige Planungssicherheit angewiesen“, erklärte Meier. Wie die Resultate zeigten, haben die Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer ihre Verantwortung auch im Jahr 2011 wahrgenommen. Der HEV werde sein Engagement unverändert weiterführen, damit die Erfolgsgeschichte des Förderprogramms weitergehe. Seine Rede schloss Meier mit einem Aufruf: „Es ist mir ein Anliegen, die Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer dazu aufzurufen, bei den entsprechenden Arbeiten an ihrer Liegenschaft allem voran an unser lokales Gewerbe zu denken“.
 
Ein ökologisches und ökonomisches Förderprogramm
Landrat Christoph Buser, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschaftskammer Baselland, freute es besonders, dass mit der Unterstützung des Förderprogramms seit 2010 ein Investitionsvolumen von 218 Mio. Franken ausgelöst wurde. Das Energiepaket sei deshalb nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Förderprogramm. „Rund drei Viertel der Aufträge blieb gemäss den Zahlen der Bau- und Umweltschutzdirektion in der Region, was gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit zusätzliche Aufträge für das lokale Gewerbe generiert hat“, erklärte Buser. Das lokale Gewerbe nehme zudem eine wichtige Funktion bei der Informationsweitergabe an die Kundinnen und Kunden ein und sei deshalb ebenfalls auf die Verlässlichkeit des Baselbieter Energiepakets angewiesen. Die Wirtschaftskammer Baselland unterstütze das lokale Gewerbe bei der Informations-beschaffung über das Energiepaket. Im Juni 2012 würden beispielsweise zusammen mit den Energiepaket-Partnern weitere Informationsveranstaltungen für das Baunebengewerbe angeboten.
 
Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), bedankte sich für die gute Zusammenarbeit der Energiepaket-Partner. „Wenn vier Partner mit Energie etwas Sinnvolles unternehmen, den geraden Weg suchen und gehen, dann kann viel Energie gespart werden.“ Er verwies auf das von seiner Bank geschaffene BLKB-Energiepaket, das es Eigenheimbesitzern auch finanziell attraktiv mache, ihre Liegenschaft energetisch sinnvoll zu renovieren. Dies sei nicht zuletzt auch im Sinne der BLKB, die als Kreditgeberin interessiert sei, dass der Wert ihres Pfandes nicht geschmälert werde. Auch die BLKB selbst lege grossen Wert auf einen sinnvollen Ressourceneinsatz bei ihren eigenen Gebäuden. „Und als Bank, die dem Kanton gehört und als grössere Arbeitgeberin im Baselbiet leisten wir einen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Entwicklung unserer Region“, schloss der Präsident der Geschäftsleitung der BLKB seine Ausführungen.
 
Referate:
- Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin Bau und Umweltschutzdirektion
- Markus Meier, Geschäftsführer Hauseigentümerverband Baselland
- Landrat Christoph Buser, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter KMU-Förderung Wirtschaftskammer Baselland
- Dr. Beat Oberlin, CEO Basellandschaftliche Kantonalbank
Weitere Informationen unter www.energiepaket-bl.ch
 
Kontakt:
Sabine Pegoraro, Regierungsrätin
Vorsteherin Bau- und Umweltschutzdirektion
Tel. 061 552 54 03

Markus Meier
Geschäftsführer Hauseigentümerverband Baselland
Tel. 061 927 65 14

Christoph Buser, Landrat
Mitglied Geschäftsleitung Wirtschaftskammer Baselland
Tel. 061 927 65 22

Dr. Beat Oberlin
Präsident der Geschäftsleitung der BLKB
Tel. 061 925 94 94

Weitere Informationen.

Fusszeile