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Baselbieter Energiepaket: Eine starke Partnerschaft für Gebäudesanierungen

27.11.2009
Kanton, Wirtschaftskammer, Hauseigentümerverband und BLKB
Vor zwei Wochen hat der Landrat beschlossen, in den kommenden zehn Jahren 50 Millionen Franken für energetisch sinnvolle Renovationen zur Verfügung zu stellen. Die Partner des Baselbieter Energiepakets, der Kanton, die Wirtschaftskammer Baselland, der kantonale Hauseigentümerverband und die Basellandschaftlichen Kantonalbank stellten jetzt ihren konkreten Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung vor.
 
Das Baselbieter Energiepaket will es allen Hausbesitzern besonders einfach machen, energietechnisch möglichst sinnvoll zu renovieren. Auf der Internetplattform www.bl-energiepaket.ch finden die Renovationswilligen ab Januar 2010 eine Checkliste, die Adressen der  Energiecoaches sowie die Förderbeiträge des Kantons und des Bundes für konkrete Vorhaben. Bereits heute können sich Interessierte auf der Internetplattform eintragen. Die Partner des Energiepakets bieten zusätzliche Beratung in ihren jeweiligen Fachbereichen an. 
 
Bis ins Jahr 2050 sollen alle Altbauten im Kanton Basel-Landschaft den Anforderungen der so genannten „2'000 Watt-Gesellschaft“ entsprechen. Damit dieses ambitionierte Ziel erreicht werden kann, soll der Ansatz primär bei jenen Gebäuden erfolgen, die einen hohen spezifischen Energieverbrauch aufweisen. Mit den finanziellen Förderbeiträgen des Kantons und des Bundes sollen energietechnische Gebäudesanierungen verstärkt vorangetrieben werden, sagte Jörg Krähenbühl . „Das bisher brach liegende Energiespar-Potenzial soll in diesem Bereich erschlossen werden“, informierte der Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) . Ansprechpartner für die Gesuchsteller wird die Fachstelle Energie des Amts für Umweltschutz und Energie sein. Krähenbühl betonte, dass die Interessenten unkompliziert und ohne unnötige bürokratische Hürden an die Fördermittel gelangen sollen.
  
Dr. Beat Ober lin, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) , machte auf Finanzierungsangebote aufmerksam, welche die Kunden zu energetisch sinnvollen Renovationen motivieren sollen. Dabei erwähnte er insbesondere die Öko-Wohnhypothek und den Baukredit. Die BLKB übernimmt zusätzlich bei Kunden, die bei ihr eine energetische Gesamtsanierung finanzieren, die restlichen Kosten für die Energieberatung.
Mit der Zusammenarbeit möchte das Finanzinstitut einen weiteren Beitrag leisten zur schonenden und intelligenten Nutzung der natürlichen Ressourcen.
 
Ebenfalls Partner des Baselbieter Energiepakets ist der kantonale Hauseigentümerverband (HEV) . Präsident Nationalrat Hans Rudolf Gysin zeigte sich hoch erfreut über diese Neuigkeiten aus der BUD, die den Wohneigentümern eine einmalige Chance bieten würde, mittels der grosszügigen Förderbeiträge die Bausubstanz kostengünstig energetisch zu sanieren. Der HEV werde bestrebt sein, seine Mitglieder entsprechend zu informieren und zu motivieren. „Mit dem Förderprogramm besteht ja auch die Möglichkeit, den jeweiligen Wert der Liegenschaft zu steigern“ so Gysin.
 
Vom Baselbieter Energiepaket darf in der kommenden Dekade mit einer Wertschöpfung in der Grössenordnung von rund CHF 300 Mio. gerechnet werden. Davon sollen nicht nur Hauseigentümer profitieren sondern auch die regionale KMU-Wirtschaft. Dies begrüsste Landrat Christoph Buser , Geschäftsleitungsmitglied der Wirtschaftskammer Baselland . Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten seien solche Investitionen in höchstem Masse zu begrüssen. Die Wirtschaftskammer setze sich generell für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. So werde in der vom Dachverband der Baselbieter Wirtschaft initiierten Eidgenössischen Bauspar-Initiative etwa für die Förderung von energetisch baulichen Massnahmen eine Steuerbefreiung gefordert. Als Partner des Energiepakets wird die Wirtschaftskammer primär für die Kommunikation der sich ergebenden Potenziale für die regionale KMU-Wirtschaft verantwortlich sein.
 
>>>  Präsentation Energiepaket
 
Weitere Informationen unter www.bl-energiepaket.ch
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 
Kontakt:
bis 13.30 Uhr: Jörg Krähenbühl, Regierungsrat, Vorsteher Bau- und Umweltschutzdirektion, Tel. 061 552 54 03
 
Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der BLKB, Tel. 061 925 92 04
 
Hans Rudolf Gysin, Nationalrat, Präsident Hauseigentümerverband Baselland, Tel. 079 423 56 63
 
Christoph Buser, Landrat, Wirtschaftskammer Baselland, Mitglied Geschäftsleitung, Tel. 061 927 65 22

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