Baselbiet von Tiefenlager für radioaktive Abfälle nicht betroffen

10.12.2009
Auf dem Gebiet des Kantons Basel-Landschaft wird es wohl keine Bauten, Einstiege, Zufahrten oder Ähnliches für atomare Tiefenlager geben. Das Bundesamt für Energie (BfE) hat heute die so genannten "Provisorischen Planungsperimeter für den Sachplan geologische Tiefenlager" veröffentlicht: Das Baselbiet ist nicht betroffen. Die Regierung wird aber mit seinen Fachleuten weiterhin den Prozess begleiten und in den entsprechenden Gremien die Interessen des Kantons vertreten.

Der Bundesrat hatte am 2. April 2008 den Sachplan geologische Tiefenlager verabschiedet. Dieser bildet die Basis für das rund zehn Jahre dauernde Standortauswahlverfahren. Als ersten Schritt hatte die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) im Oktober 2008 mögliche Standortgebiete für geologische Tiefenlager vorgeschlagen. Diese wurden am 6. November 2008 öffentlich bekannt gegeben.
In Zusammenarbeit mit den möglichen Standortkantonen hat der Bund nun geprüft, wo die Oberflächenanlagen zu stehen kommen könnten, und darauf basierend die so genannten provisorischen Planungsperimeter festgelegt.

Der Kanton Basel-Landschaft ist von diesen provisorischen Planungsperimeter nicht betroffen.

Weitere Informationen unter:
www.bfe.admin.ch > Themen > Kernenergie > Radioaktive Abfälle > Standortsuche
und
www.nagra.ch > Wo entsorgen

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:
Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 079 320 78 64

Liestal, 10. Dezember 2009