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Arlesheim, Ermitage; Archäologische Untersuchung des obersten Weihers

30.09.2019

Im Zuge der Stauanlagensicherheit müssen die drei historischen Weiher der Ermitage in Arlesheim auf den neusten Stand der Wissenschaft und Technik gebracht werden. Die «Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck» und der Kanton Basel-Landschaft haben hierzu ein Vorprojekt in Auftrag geben. Dazu muss vorgängig eine archäologische Untersuchung des Dammes am oberen Weiher und seiner Nebenbauwerke durchgeführt werden. Der Weiher wird dafür vollständig entleert.

Ab Montag, 7. Oktober 2019 wird der oberste Weiher der Ermitage mit Pumpen über ein Absetzbecken in den Dorfbach entleert. Diese Arbeiten werden durch die kantonale Gewässerunterhaltsequipe des Tiefbauamts, in Absprache mit allen involvierten Fachstellen, durchgeführt. Die Fische im Weiher werden abgefischt und in einen Fischweiher an der Birs in Reinach umgesiedelt.

Im Anschluss wird der Weiher mit Baumaschinen vom Schlamm befreit. Der trockene Schlamm wird per Lastwagen abtransportiert und deponiert. Im Zusammenhang mit den Arbeiten werden drei Bäume gefällt, damit die Zufahrt für die Baufahrzeuge gewährleistet ist. Zwei Bäume wären spätestens im Januar 2020 ohnehin gefällt worden. Dann wird im Gebiet ein Sicherheits-Holzschlag durchgeführt. Die Naturwerte der Ermitage werden während den Arbeiten möglichst erhalten und geschont.

Die Archäologie Baselland nimmt danach die Untersuchungen am leeren Weiher und an den Nebenanlagen vor. Zeitgleich werden allfällige lokale, kleinere Sanierungsmassnahmen durchgeführt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Ende November 2019 abgeschlossen sein. Danach wird der Weiher auf natürliche Weise wieder durch den Dorfbach gefüllt, was mehrere Wochen dauern kann.

Das Tiefbauamt erarbeitet in Zusammenarbeit mit der «Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck», der kantonalen Denkmalpflege, der Fachstelle Natur & Landschaft sowie der Gemeinde Arlesheim ein Vorprojekt zur Ertüchtigung der historischen Stauanlage Ermitage aus. Ziel ist es, die Hochwassersicherheit aller drei Weiher zu gewährleisten und sicherzustellen, dass jeder Weiher über einen Grundablass verfügt.

Die Sicherheitsüberprüfung im Jahre 2016 hat gezeigt, dass die Dämme baulich und statisch genügend dimensioniert sind.

Für Rückfragen:
Jonas Woermann, Gesamtprojektleiter, Tiefbauamt, BUD, Tel. 061 552 54 52

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