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Arbeiten zum Zubringer Bachgraben – Nordtangente laufen

30.11.2016 10:00

Regierung beantragt Trasseesicherung

Der Regierungsrat hat die Vorlage für die Trasseesicherung des Zubringers Bachgraben – Nordtangente an den Landrat überwiesen. Mit der Vorlage soll der räumliche Korridor für dieses wichtige Infrastrukturvorhaben des Kantons gesichert werden. Die Planungsarbeiten sind in vollem Gange. Bis Sommer 2017 soll eine Bestvariante auf Stufe Vorstudie vorliegen.

Mit der im März 2015 angenommenen Initiative „Für eine Umfahrungsstrasse Allschwil“ ist der Kanton verpflichtet worden, die Arbeiten zur Umfahrung Allschwil an die Hand zu nehmen. Ein Projektierungskredit für ein Vorprojekt „Zubringer Bachgraben – Nordtangente“ als erste Etappe wurde im Rahmen der Landratsvorlage zur Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil (ELBA, LRV 2015/005) bereits beschlossen. Im Gegensatz zum Kreditbeschluss wurde der Richtplaneintrag für den Zubringer Bachgraben – Nordtangente als Teil eines gesamten Massnahmenpakets in der ELBA-Abstimmung verworfen. In der politischen Debatte war der Zubringer aber von vielen Gegnern der ELBA-Vorlage als unbestritten bezeichnet worden, weshalb der Regierungsrat den gleichen Eintrag in der Landratsvorlage übernommen hat. 

Mit dem Zubringer Bachgraben – Nordtangente (früher „Zubringer Allschwil“ genannt) soll das Arbeitsplatzgebiet Bachgraben in Allschwil leistungsfähig erschlossen und das bestehende Strassennetz insbesondere im Wohngebiet entlastet werden. Dazu ist eine neue Strassenverbindung zwischen der Nordtangente (A3) und dem Arbeitsplatzgebiet Bachgraben vorgesehen. Da der Anschluss an die A3 möglicherweise auf baselstädtischem Gebiet liegt und Anknüpfungspunkt für eine Umfahrung von Hésingue/Hégenheim sein soll, wurde eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Partnern im Kanton Basel-Stadt sowie in Frankreich begonnen. Eine Organisation für die Projektkoordination ist aufgebaut worden.

Im Oktober 2016 sind die Arbeiten für die Vorstudie zum Zubringer Bachgraben – Nordtangente aufgenommen worden. Kern der Untersuchungen sind mögliche Linienführungen und Anschlüsse sowie deren Machbarkeit und Wirkungen. So wird beispielsweise geprüft, wo und in welchem Umfang der Zubringer ober- oder unterirdisch geführt wird. Als Resultat der Vorstudie liegt bis Sommer 2017 eine Bestvariante für die nächste Projektphase vor. 

In der anschliessenden Projektphase wird ab Sommer 2017 ein Vorprojekt (bzw. Generelles Projekt) erarbeitet. Nach aktuellem Terminplan soll 2023 mit der Realisierung begonnen werden. Der Terminplan ist sehr ambitioniert und geht von einer reibungslosen Abwicklung des Vorhabens aus. Das Vorhaben ist im Agglomerationsprogramm 3. Generation, das Ende 2016 beim Bund eingereicht wird, in der B-Liste (Baubeginn 2023 – 2026) enthalten.

> Landratsvorlage

Für Rückfragen:
Alain Aschwanden, Leiter Fachbereich Gesamtverkehrsplanung, Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), 061 552 54 53

Weitere Informationen.

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