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11.05.2012
ARA Zwingen: Überprüfung der Reinigungsleistung bestanden
ARA Zwingen: Überprüfung der Reinigungsleistung erfolgreich bestanden
Die Kläranlage des Zweckverbandes Laufental-Lüsseltal in Zwingen wird kompetent geführt und ist baulich und technisch in einem guten Zustand. Sie erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an die Reinigung von Abwasser. Künftige Herausforderungen für die Gemeinden des Zweckverbandes sind der Bau von Mischwasserbecken und die Reduktion der Fremdwassermenge. Dies ist das Ergebnis einer gründlichen Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Anlage durch das Amt für Umweltschutz und Energie.
Die Kläranlage des Zweckverbandes Laufental-Lüsseltal in Zwingen (kurz: ARA Zwingen) reinigt die Abwässer von sieben Solothurner und acht Baselbieter Gemeinden. Sie wurde 1977 gebaut und seither laufend modernisiert. Der Zweckverband ist ein gutes Beispiel für die kantonsübergreifende Zusammenarbeit.
Das Amt für Umweltschutz und Energie BL als Aufsichtsbehörde hat die Leistungsfähigkeit der ARA Zwingen in den letzten Monaten umfassend überprüft. Die ARA verarbeitet jährlich rund 4,5 Millionen m3 Abwasser; dies entspricht durchschnittlich 140 Liter Abwasser pro Sekunde. Die Überprüfung ergab, dass alle gesetzlichen Anforderungen an die Reinigung von kommunalem Abwasser eingehalten werden. Die ARA wird kompetent geführt und ist baulich und technisch in einem guten Zustand.
Zwei Herausforderungen sind allerdings noch zu bewältigen:
Die Kläranlage des Zweckverbandes Laufental-Lüsseltal in Zwingen (kurz: ARA Zwingen) reinigt die Abwässer von sieben Solothurner und acht Baselbieter Gemeinden. Sie wurde 1977 gebaut und seither laufend modernisiert. Der Zweckverband ist ein gutes Beispiel für die kantonsübergreifende Zusammenarbeit.
Das Amt für Umweltschutz und Energie BL als Aufsichtsbehörde hat die Leistungsfähigkeit der ARA Zwingen in den letzten Monaten umfassend überprüft. Die ARA verarbeitet jährlich rund 4,5 Millionen m3 Abwasser; dies entspricht durchschnittlich 140 Liter Abwasser pro Sekunde. Die Überprüfung ergab, dass alle gesetzlichen Anforderungen an die Reinigung von kommunalem Abwasser eingehalten werden. Die ARA wird kompetent geführt und ist baulich und technisch in einem guten Zustand.
Zwei Herausforderungen sind allerdings noch zu bewältigen:
- Der Zweckverband muss in den nächsten fünf Jahren mit hoher Priorität drei sogenannte Mischwasserbecken bauen. Diese sorgen dafür, dass bei Regen der erste Schmutzwasserstoss aufgefangen wird und nicht in Gewässer gelangt. Das so aufgefangene Schmutzwasser wird später zur Kläranlage abgeleitet, wenn diese wieder Reinigungskapazität hat. Mischwasserbecken werden überkommunal geplant.
- Die ARA muss zu viel sogenanntes Fremdwasser aufnehmen. Fremdwasser ist unverschmutzt, z.B. Brunnenwasser oder in die Kanalisation eindringendes Grundwasser. Es verschlechtert die Reinigungsleistung der ARA, füllt Mischwasserbecken unnötig und erhöht den Energiebedarf. Deshalb ist es von der Kanalisation fern zu halten. Hier sind noch einige der angeschlossenen Gemeinden gefordert, ihre Leitungssysteme zu überprüfen und in Stand zu setzen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Auskunft: Roland Bono, Amt für Umweltschutz und Energie, 079 656 82 59
Liestal, 11. Mai 2012