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Agglomerationsprogramm Basel zweite Generation – erfolgreiche zweite Mitwirkungsveranstaltung

27.01.2011
Vor wenigen Tagen begrüssten BL-Regierungspräsident Jörg Krähenbühl, Vorsitzender der politischen Projektsteuerung des Agglomerationsprogramms Basel und Frédéric Duvinage, Geschäftsführer des Trinationalen Eurodistriktes Basels (TEB) ca. 120 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Interessensverbänden aus der gesamten Agglomeration Basel in der Universität Basel. An dieser trinationalen Veranstaltung wurde der Mitwirkungsprozess zum "Agglomerationsprogramm Basel 2. Generation" weitergeführt. Fazit: Die Lenkung der Siedlungsentwicklung und die Bewältigung gesteigerter Mobilitätsansprüche erweisen sich als anspruchsvoll.

In Inputreferaten wurden die Synthese der Schwachstellen-Analyse sowie die Handlungsstrategien und Kernmassnahmen (Verkehr und Siedlung) präsentiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in einer intensiven Arbeitsphase über diese Inhalte. Dabei wurden die Strategien als Leitlinien für die gewünschte trinationale Entwicklung in den Bereichen Siedlung und Verkehr mehrheitlich gutgeheissen.

Die Steuerung der Siedlungsentwicklung und eine Lenkung des Bevölkerungswachstums ist politisch nicht einfach umsetzbar und benötigt Zeit. Entsprechende Massnahmen müssen dabei alle noch von den jeweiligen Parlamenten mitgetragen und gutgeheissen werden.

Ausbau Regio-S-Bahn wichtig
Bei der Frage, mit welchen Verkehrsinfrastrukturanlagen (Kernmassnahmen) die künftig noch steigenden Mobilitätsansprüche bewältigt werden sollen, bestand keine einheitliche Meinung. Einigkeit bestand aber darin, dass in den Korridoren gemäss Zukunftsbild 2030 der künftige Verkehr bewältigbar sein muss. Diesbezüglich ist aber auch ein spezielles Augenmerk auf die Tangentialverbindungen zwischen den Korridoren nötig. Dabei darf bei den dafür nötigen Verbesserungen an den Strassenverkehrsinfrastrukturen der strassengebundene öffentliche Verkehr nicht vernachlässigt werden. Für die Bewältigung des Verkehrsaufkommens in den Korridoren kommt dem Ausbau der Regio-S-Bahn eine herausragende Bedeutung zu.

Erkenntnisse werden weiter entwickelt
Regierungsrat Hans-Peter Wessels unterstrich in seinem Schlusswort, dass die Erkenntnisse und Ergebnisse der Diskussionen in den einzelnen Gruppen in die weitere Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Basel, 2. Generation einfliessen werden. An der nächsten Mitwirkungsveranstaltung im 3. Quartal 2011 werden die entwickelten, bewerteten und priorisierten Massnahmen weiter diskutiert. Das Agglomerationsprogramm Basel, 2. Generation ist bis spätestens 30. Juni 2012 beim Bund einzureichen.

Auskunft Agglomerationsprogramm Basel
Herr Simon Kettner, Tel. 0041 61 267 81 19
Programmleiter Agglomerationsprogramm Basel
Bau- und Verkehrsdepartement, Amt für Mobilität

Auskunft TEB
Frau Florence Prudent, Tel. 0033 389 67 06 76
Geschäftsstelle TEB

Liestal/Basel, 27. Januar 2011

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