Abwasserrechnung 2014: Leichter Rückgang der Kosten

18.08.2015
Im Jahr 2014 verrechnet das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) für seine 28 Anlagen und im Rahmen der Beteiligungen an den ARA Rhein, ProRheno AG und ARA Falkenstein rund 48‘000‘000 m3 Abwasser. Die Kosten fallen im Vergleich zum Vorjahr leicht tiefer aus. Die Regierung hat die Abwasserrechnung genehmigt.

Die Betriebskosten werden verursachergerecht nach den in die Kanalisation geflossenen Abwassermengen verrechnet. Dazu werden von den Gemeinden die Trink- und Brauchwassermengen, sowie die Regenwassermengen erhoben. Das AIB misst im Kanalnetz das (saubere) Fremdwasser, das aus verschiedenen Quellen in die Kanäle eindringt.

Die Kosten der Abwasserreinigung sind grösstenteils von der Schmutzfracht abhängig. Allerdings werden die Abwasserreinigungsanlagen durch den nach wie vor hohen Anteil an Fremd- beziehungsweise Sauberwasser zusätzlich hydraulisch belastet. Gewerbe- und Industriebetriebe mit stark verschmutztem Abwasser zahlen die höheren Reinigungskosten in Form einer Schmutzstofffracht-Gebühr.

In den nächsten Jahren leichte Erhöhung zu erwarten
Durch die anstehenden Erhaltungsmassnahmen der AIB-Anlagen, durch den geplanten Ausbau der ARA Basel und der ARA Rhein, welche im Rahmen der Beteiligungen durch das AIB mitfinanziert werden, und durch die erstmals 2016 vom Bund erhobene Abgabe zur Reduktion der Mikroverunreinigung von CHF 9.- pro an die ARA angeschlossenem Einwohner ist mit einer leichten Erhöhung der Kosten zu rechnen. Das AIB engagiert sich in verschiedenen Pilotprojekten, um die Investitions- und Betriebskosten der nächsten Ausbaustufe möglichst gering zu halten.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation