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06.08.2013
Abfallstatistik 2012: Abfallmenge leicht steigend
Abfallstatistik 2012: Abfallmenge leicht steigend, vor allem wegen steigender Grüngutsammelmengen
Die Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft haben 2012 mit durchschnittlich 169 kg pro Person genau gleich viel Hauskehricht und Sperrgut eingesammelt und abgeführt wie im Jahr 2011. Bei den Wertstoffen (ohne Grünabfälle) ergibt sich insgesamt eine geringe Abnahme um knapp 1 % auf 127 kg pro Person und Jahr. Die Menge der erfassten Grünabfälle hat um 7 kg (+13 %) zugenommen und betrug im Jahre 2012, 61 kg pro Person. Gesamthaft liegt somit die Abfuhrmenge bei 357 kg pro Person und Jahr. Damit liegt der Wert leicht über dem des Vorjahrs.
Die von den Gemeinden gesammelten Abfallmengen haben sich in den letzten zehn Jahren nur geringfügig verändert und schwanken um 350 kg pro Person und Jahr (Hauskehricht und Sperrgut, Wertstoffe und Grünabfälle). Im letzten Jahrzehnt hat sich jedoch die Abfallwirtschaft im Kanton weiterentwickelt und in verschiedenen Regionen haben sich regionale Entsorgungszentren etabliert, welche ein breites Spektrum an Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen. Die kantonale Abfallstatistik umfasst nur Abfälle, welche von den Gemeinden gesammelt wurden. Die Direktanlieferungen bei regionalen Entsorgungszentren werden nicht erfasst. Insgesamt kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die in den Haushaltungen anfallende Abfallmenge leicht steigt.
Bei den Wertstoffen (exkl. Grünabfälle) ergibt sich insgesamt eine geringe Abnahme um knapp 1 % auf 127 kg pro Person und Jahr. Dabei haben die Altglasmengen (+1.5 %) wie auch die Metallmengen (+1.7%) zugenommen, die Kategorie Altpapier/Karton verzeichnete indes einen Rückgang (-2.1 %).
Erstmals werden die Grünabfälle in der Abfallstatistik grafisch aufgeführt, da nun auf eine 10-jährige Erfassungsdauer zurückgegriffen werden kann. Die Menge der erfassten Grünabfälle hat um 7 kg (+13 %) zugenommen und betrug im Jahre 2012 61 kg pro Person. Dieser Anstieg ist auf die wöchentliche Grünabfuhr in vielen Gemeinden zurückzuführen. Dies kommt vorwiegend der energie- und klimapolitisch erwünschten energetischen Verwertung (Vergärung) von biogenen Abfällen zu Gute. Verlässliche Zahlen zu den dezentral verarbeiteten Grünabfallmengen (Kompostierung in Hof und Garten) lassen sich nicht erheben. Diese Menge dürfte aufgrund von Erfahrungen jedoch mindestens 20 kg pro Person und Jahr betragen.
Trotz leicht steigender Abfallmengen ist der Anteil der verwerteten Abfälle (inkl. Grünabfälle) mit 53 % erfreulicherweise höher als jener, der in der Kehrichtverbrennungsanlage in Basel unter Energiegewinnung (in Form von Dampf, Fernwärme und Strom) verbrannt wird (47 %).
Die von den Gemeinden gesammelten Abfallmengen haben sich in den letzten zehn Jahren nur geringfügig verändert und schwanken um 350 kg pro Person und Jahr (Hauskehricht und Sperrgut, Wertstoffe und Grünabfälle). Im letzten Jahrzehnt hat sich jedoch die Abfallwirtschaft im Kanton weiterentwickelt und in verschiedenen Regionen haben sich regionale Entsorgungszentren etabliert, welche ein breites Spektrum an Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen. Die kantonale Abfallstatistik umfasst nur Abfälle, welche von den Gemeinden gesammelt wurden. Die Direktanlieferungen bei regionalen Entsorgungszentren werden nicht erfasst. Insgesamt kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die in den Haushaltungen anfallende Abfallmenge leicht steigt.
Bei den Wertstoffen (exkl. Grünabfälle) ergibt sich insgesamt eine geringe Abnahme um knapp 1 % auf 127 kg pro Person und Jahr. Dabei haben die Altglasmengen (+1.5 %) wie auch die Metallmengen (+1.7%) zugenommen, die Kategorie Altpapier/Karton verzeichnete indes einen Rückgang (-2.1 %).
Erstmals werden die Grünabfälle in der Abfallstatistik grafisch aufgeführt, da nun auf eine 10-jährige Erfassungsdauer zurückgegriffen werden kann. Die Menge der erfassten Grünabfälle hat um 7 kg (+13 %) zugenommen und betrug im Jahre 2012 61 kg pro Person. Dieser Anstieg ist auf die wöchentliche Grünabfuhr in vielen Gemeinden zurückzuführen. Dies kommt vorwiegend der energie- und klimapolitisch erwünschten energetischen Verwertung (Vergärung) von biogenen Abfällen zu Gute. Verlässliche Zahlen zu den dezentral verarbeiteten Grünabfallmengen (Kompostierung in Hof und Garten) lassen sich nicht erheben. Diese Menge dürfte aufgrund von Erfahrungen jedoch mindestens 20 kg pro Person und Jahr betragen.
Trotz leicht steigender Abfallmengen ist der Anteil der verwerteten Abfälle (inkl. Grünabfälle) mit 53 % erfreulicherweise höher als jener, der in der Kehrichtverbrennungsanlage in Basel unter Energiegewinnung (in Form von Dampf, Fernwärme und Strom) verbrannt wird (47 %).