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24.08.2011
Abfallstatistik 2010 zeigt keine grossen Veränderungen
Die Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft haben 2010 pro Person durchschnittlich 172 kg Kehricht und Sperrgut sowie rund 127 kg Wertstoffe (ohne Grünabfälle) abgeführt. Gesamthaft liegt somit die Abfuhrmenge bei 300 kg pro Person und Jahr, was etwa 1 % unter dem Vorjahreswert liegt. Die Grünabfälle sind bei diesen Mengenangaben nicht eingerechnet, da verlässliche Zahlen nur sehr schwierig erhoben werden können. Es dürften jedoch deutlich über 60 kg pro Person und Jahr sein, welche heute verwertet werden. Damit dürfte auch der Anteil der verwerteten Abfälle höher sein, als derjenige der Abfälle, der in die Kehrichtverbrennungsanlage gelangt.
Angesichts des guten konjunkturellen Umfelds dürfte die leichte Abnahme der Sammelmengen in den Gemeinden am ehesten eine Folge der Verlagerung zu regionalen Entsorgungszentren sein. Diese sind heute für viele Leute eine attraktive Alternative zum Entsorgungsangebot der Gemeinden, da das Material nicht auf einen bestimmten Termin bereitgestellt werden muss. Die kantonale Abfallstatistik kann daher nur darüber Auskunft geben, welche Abfälle von den Gemeinden gesammelt wurden, nicht aber, was insgesamt in den Haushalten an Abfall anfällt. Ein Trend zu sinkenden Abfallmengen ist aus den vorliegenden Zahlen jedenfalls kaum abzuleiten, und so bleiben die Bestrebungen für eine verstärkte Ressourcenschonung weiterhin sehr wichtig.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Beilagen:
Grafik 1: Mengenentwicklung der Siedlungsabfälle 1980-2010
Grafik 2: Mengenentwicklung für einige wichtige Wertstoffe 1980-2010
Weitere Informationen zur Abfallstatistik unter www.aue.bl.ch --> Abfall --> Siedlungsabfälle --> Statistik
Für Rückfragen:
Annemarie Spinnler, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 55 05
Liestal, 24. August 2011
Angesichts des guten konjunkturellen Umfelds dürfte die leichte Abnahme der Sammelmengen in den Gemeinden am ehesten eine Folge der Verlagerung zu regionalen Entsorgungszentren sein. Diese sind heute für viele Leute eine attraktive Alternative zum Entsorgungsangebot der Gemeinden, da das Material nicht auf einen bestimmten Termin bereitgestellt werden muss. Die kantonale Abfallstatistik kann daher nur darüber Auskunft geben, welche Abfälle von den Gemeinden gesammelt wurden, nicht aber, was insgesamt in den Haushalten an Abfall anfällt. Ein Trend zu sinkenden Abfallmengen ist aus den vorliegenden Zahlen jedenfalls kaum abzuleiten, und so bleiben die Bestrebungen für eine verstärkte Ressourcenschonung weiterhin sehr wichtig.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Beilagen:
Grafik 1: Mengenentwicklung der Siedlungsabfälle 1980-2010
Grafik 2: Mengenentwicklung für einige wichtige Wertstoffe 1980-2010
Weitere Informationen zur Abfallstatistik unter www.aue.bl.ch --> Abfall --> Siedlungsabfälle --> Statistik
Für Rückfragen:
Annemarie Spinnler, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 55 05
Liestal, 24. August 2011