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Abfallstatistik 2008: stabile Mengen im Mehrjahresvergleich

05.08.2009
Im Kanton Basel-Landschaft sind 2008 von den Gemeinden durchschnittlich 309 kg Siedlungsabfälle pro Person gesammelt worden. Davon sind rund 174 kg Hauskehricht und Sperrgut. Über die Jahre hinweg ergeben sich bei den Abfällen aus Haushaltungen kaum wesentliche Veränderungen.

2008 wurden in Basel-Landschaft pro Person 174 kg Hauskehricht und Sperrgut von den Gemeinden eingesammelt. Das sind zwar 6 kg oder gut 3% weniger als 2007, doch über die letzten 15 Jahre betrachtet ist diese Menge nahezu stabil geblieben. Ähnliches gilt auch bei den Wertstoffen, nachdem diese in den Neunzigerjahren noch deutlich zugenommen hatten. Nicht eingerechnet sind dabei die Grünabfälle, da diese nur teilweise über die Gemeinden gesammelt werden. Der Anteil der verwerteten Abfälle aus den Haushalten liegt damit deutlich über 50 %.

Die Trends bei den einzelnen Wertstoffen sind unterschiedlich:
  • Altpapier: Abnahme um 1 % auf 87 kg/Person und Jahr.
  • Altglas: Abnahme um knapp 3 % auf 35 kg/Person und Jahr.
  • Metalle: Abnahme um 2 % auf rund 5.2 kg/Person und Jahr.
  • Textilien: Zunahme um 3 % auf etwa 8 kg/Person und Jahr.
  • Grünabfälle: Die von den Gemeinden auf regionalen Anlagen angelieferte Menge hat um ca.12 % zugenommen und erreichte 2008 46 kg pro Person und Jahr. Nicht erfasst sind dabei die dezentral verwerteten Grünabfälle (Häckseldienst, Gartenkompost) und die von Gartenbaufirmen aus Privatgärten abgeführten Mengen.
Bei der Interpretation dieser Veränderungen ist nicht nur der konjunkturelle Einfluss zu berücksichtigen, sondern auch die Tendenz, Abfälle statt über die Gemeinde direkt bei regionalen Entsorgungszentren der Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Ein Trend zu weniger Abfall ist aus den vorliegenden Zahlen jedenfalls kaum abzuleiten und so bleiben die Bestrebungen für eine verstärkte Ressourcenschonung weiterhin sehr wichtig.

Beilagen : [PDF]
Grafik 1: Mengenentwicklung der Siedlungsabfälle 1980-2008
Grafik 2: Mengenentwicklung für einige wichtige Wertstoffe 1980-2008

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:
Annemarie Spinnler, Amt für Umweltschutz und Energie, Fachstelle SAF, Tel. 061 552 '55'05

Liestal, 5. August 2009

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