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Immissionsüberwachung

Immissionsmessungen  
Das Lufthygieneamt überwacht die Belastung durch hochfrequente nichtionisierende Strahlung (Mobilfunk (GSM, UMTS und LTE), Funkruf (Telepage) und Rundfunk (Radio und Fernsehen)) an verschiedenen Standorten rund um die Uhr durch kontinuierliche Messungen mit fest installierten Messstationen. Die eingesetzten Messsysteme erfassen den Gesamtpegel der elektrischen Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) im Hochfrequenzbereich von 75 Megahertz (MHz) bis 3 Gigahertz (GHz).

Die Messungen werden im Freien durchgeführt. Hier gelten die Immissionsgrenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV). Diese liegen je nach Frequenzbereich zwischen 28V/m (Funkruf und Rundfunk) und 61V/m (Mobilfunk ab 2GHz). Die Messwerte liegen typischerweise im Bereich unterhalb von 1V/m; Orte mit Belastungen über 2V/m sind selten.

Im Inneren von Gebäuden wird  in der Regel der grösste Anteil der Strahlungsbelastung von eigenen, privaten Quellen - namentlich mobile Endgeräte (Mobiltelefone, drahtlose Telefone (DECT)) und drahtlose Netzwerke (WLAN) - verursacht.
Für Räume mit empfindlicher Nutzung (z.B. Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen, Spitäler) gelten die Anlagegrenzwerte der NISV. Diese sind rund 10 Mal strenger als die Immissionsgrenzwerte und sollen die Langzeitbelastung möglichst tief halten.


Ihr Betrag hängt vom Frequenzbereich ab:

    • 3V/m für stationäre Sendeanlagen von Funkruf (Telepage) und Rundfunk (Radio und Fernsehen);
    • 4V/m für stationäre Sendeanlagen von Mobilfunk (GSM, UMTS und LTE) um 900MHz oder tiefer;
    • 5V/m für stationäre Sendeanlagen von Mobilfunk (GSM, UMTS und LTE) um 900MHz oder tiefer und um 1800MHz oder höher;
    • 6V/m für stationäre Sendeanlagen von Mobilfunk (GSM, UMTS und LTE) um 1800MHz oder höher.

Die Belastung an den einzelnen Messstandorten ist von den Funksendern in der Nähe abhängig (i.d.R. Rundfunk oder Mobilfunk). In den Siedlungsgebieten dominieren meistens die Immissionen durch Mobilfunk.

> Messdaten

Immissionskataster  
Als Ergänzung zu den punktuellen Immissionsmessungen ist ein mit computergestützten Modellrechnungen erstellter Immissionskataster verfügbar, welcher eine nahezu flächendeckende Darstellung der Belastung durch elektromagnetische Strahlung ermöglicht.

> Immissionskataster
 
 

Weitere Informationen.

Adresse
Lufthygieneamt beider Basel
Rheinstrasse 29
4410 Liestal
T +41 61 552 56 19
F +41 61 552 69 81 

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