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Übersicht Schloss Wildenstein


 

Schloss Wildenstein: Besucher-Info

 

 

Anfahrmöglichkeiten
Sie erreichen Schloss Wildenstein: mit öffentlichem Verkehrsmittel: SBB-Station Liestal, Bus Nr. 70 bis Bubendorf/Steingasse, 30 Gehminuten bis zum Schloss, oder Taxi ab Bahnhof Liestal ca. 15 Min.; mit dem Auto: von Basel via A2, Ausfahrt Liestal, von Zürich/Bern via A1/A2, Ausfahrt Diegten, Sonntags allg. Fahrverbot zum Schloss.

   

 


Veranstaltungen im Schloss [PDF]


Vermietung
Das Schloss und seine Räume können für die verschiedensten Anlässe gemietet werden: Kurse, Veranstaltungen, Tagungen, kulturelle Anlässe, Feste usw.

Schloss Wildenstein ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern begleitete Schlossbesichtigungen im Wohnturm.
Für Gruppen werden nach Anfrage Schlossführungen durchgeführt.
Wildenstein ist sonntags nur zu Fuss erreichbar. Ein Parkplatz für die Schlossbesucher steht bei der Firma TIBA in Bubendorf zur Verfügung. (Zufahrt signalisiert.)


Auskünfte und Reservationen:
Amt für Liegenschaftsverkehr BL, Rheinstrasse 28, Postfach, 4410 Liestal
Tel. 061 552 64 50
Fax 061 552 69 27
Email: Wildensteinbl.ch oder Liegenschaftsverkehrbl.ch


"Was von dem Erbauer unserer Burg, von der Zeit ihrer ersten Anlage, so wie von den Begebenheiten, die sich dabei zugetragen haben sollen, erzählt wird, lebt nur im Munde des Volkes und läuft alles auf Mährchen oder blosse trügerische Sagen hinaus, die keiner Beachtung werth sind. Einmal will uns das Vorgehen, dass sie angelegt worden, um ihren Besitzern zu einer Räuberhöhle zu dienen, nicht so ganz einleuchten, indem sie dafür von viel betretenen Strassen zu weit entlegen war, und das einträgliche Gewerbe des Strassenraubes in unsern Gegenden auch nicht so arg wie jenseits des Rheins getrieben wurde. Dass Wildenstein zu einer Art von Bastille ausschliesslich bestimmt gewesen, in welcher Unglüchliche in Fesseln gehalten wurden, bis sie auf einem faulen Strohlager ihr Jammerleben beschlossen hatten, kommt uns schon aus dem Grunde unwahrscheinlich vor, weil die ursprünglichen Besitzer dieses Schlosses kein so bedeutsames Gebiet zu beherrschen hatten, dass sie für einen solchen schaurigen Verwahrungsort ihrer allenfalls ungehorsamen Unterthanen besonders hätten besorgt seyn sollen - und dann waren ja dergleichen Kerker oder Burgverliese bald in allen Schlössern zu finden, so dass das Vorhandenseyn eines solchen auf Wildenstein weder befremden, noch den deswegen aufgekommenen Sagen einigen Glauben beigemessen werden sollte.

Wildenstein war eine Felsenburg, die von ihren Erbauern so angelegt wurde, dass sie ihren Absichten, eine sichere Wohnstätte am Tage der Gefahr darin zu haben, immer entsprach."

 

MARKUS LUTZ. Rauracis: Ein Taschenbuch für 1830 den Freunden der Vaterlandskunde. Basel 1830, S. 30-31.

 


 

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