Ortsgeschichte: Die Verbindung eines Personennamens, Heri oder Hari, mit -berg spricht für eine junge alemannische Siedlung. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Weiler Herisperch im Jahre 1226. Beim Brunnen inmitten der Siedlung verlief einst die Grenze zwischen dem Sisgau und der Herrschaft Rheinfelden. 1380 gehörten Hof, Zwing und Bann dem Kloster Olsberg, die hohe Gerichtsbarkeit den Grafen von Thierstein. 1461 kam das Dorf mit der Herrschaft Farnsburg an die Stadt Basel. Das Kloster Olsberg machte aber weiterhin Ansprüche auf seinen früheren Besitz geltend. Erst ein Vertrag von 1664 sicherte der Stadt sämtliche Rechte in Hersberg und Nusshof. Im Dreissigjährigen Krieg wurde das Dorf von spanischen Soldaten geplündert und von der Pest heimgesucht. Vgl. auch Chronik des Kantons BL Amtliches Publikationsorgan: |