Langenbruck: Wappen, Geschichte

  

Wappen: Das Wappen ist neu. Es wurde von der Gemeindeversammlung am 5. März 1939 gutgeheissen. Das Agnus Dei (Lamm Gottes) erinnert an das frühere Kloster Schöntal. Das Sinnbild des Lammes entspricht aber nicht dem alten Klosterwappen (Schutzpatronin war die hl. Maria), doch kommt es 1225 im Siegel des Benektiner Klosterprobstes vor. Er ziert auch die Taufschale aus dem Kloster Schöntal, die sich in der Kirche Bennwil befindet. Mit der stilisierten "langen Brücke" wird der alten Strasse gedacht. Die Wappenfarben betonen die Zugehörigkeit zur Herrschaft Froburg.

Statistische Daten

 

 

Name und Geschichte


Der Name Langenbruck, mundartlich Langebrugg, erscheint erstmals aktenmässig im Jahre 1145 und zwar in einem Schreiben des Grafen Ludwig von Froburg an die Mönche im Kloster Schöntal. In den folgenden Jahren taucht der Name in verschiedenen Urkunden und verschiedenen Schreibweisen auf.


Langenbruccho, Langenbrucke, Langenbrucche, Langenbrugge, Langenbrugke, Langenbrug, Langenburg, Langenbrugg und 1422 Langenbrugk in einer Urkunde, in der notariell die Hoheitsrechte der Herrschaft Waldenburg aufgezählt werden. Heinrich Hänger erwähnt den Namen auf althochdeutsch als Langun-bruggu.


Der Name wird von der durch die Ausgrabungen von 1935 nachgewiesenen Brücke aus Rundhölzern abgeleitet. Sie war ein Teil der damaligen Hauensteinstrasse und diente dazu, Fuhrleute, Ross und Karren sicher über den morastigen Boden zu bringen.


Vgl. auch Flugpionier Oskar Bider


Vgl. auch Fortifikation Hauenstein 1914-1918


Vgl. auch Archäologie


Vgl. auch Chronik BL


 


 

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