Verkehrsunfallstatistik 2006 der Polizei Basel-Landschaft |
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1. Überblick Unfallzahlen
Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich, zumindest aufgrund der vorliegenden Zahlen, die Verkehrssicherheitslage 2006 im Kanton Basel-Landschaft verschlechtert. Die Anzahl der Verkehrsunfälle hat im vergangenen Jahr um 171 Fälle von 1499 auf 1670 (+ 11%) zugenommen. Parallel dazu ist auch die Zahl der verunfallten Personen von 815 auf 889 (+ 9%) gestiegen. Erfreulicherweise wurden weniger Personen getötet (Abnahme von 10 auf 7). Wie immer ist diese Zahl jedoch vorsichtig zu interpretieren, bewegt sich doch die Zahl der Todesfälle seit Jahren innerhalb eines beachtlichen Schwankungsbereiches.
Betrachtet man die verschiedenen Strassenkategorien, so gab es den markantesten Anstieg der Verkehrsunfälle auf der A2. Dieser Anstieg steht in direktem Zusammenhang mit der A2-Baustelle des Erhaltungsabschnittes Basel-Augst (EABA). Ebenfalls wiederum stark zugenommen haben die Unfälle innerorts.
Die Zahl der Verunfallten zeigt, wie bereits eingangs erwähnt, eine Parallelentwicklung zu den Unfallzahlen. Mit der Zunahme der Gesamtzahl der Unfälle nahm auch die Zahl der verunfallten Personen zu. Auch hier gab es die stärksten Anstiege im Bereich der A2 und innerorts zu verzeichnen. In den anderen Kategorien konnte, analog zu den Unfallzahlen, ein Rückgang registriert werden.
Nach Monaten und Wochentagen, liegt das Unfallgeschehen in den Monaten August und Oktober (161) vorne und nach wie vor muss der Freitag (293) als unfallträchtigster Tag bezeichnet werden. Das statistisch gesehen kleinste Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, besteht immer noch an einem Sonntag, wo "lediglich" 136 Unfälle verzeichnet wurden. Die Unfallspitze liegt - zwischen Montag und Freitag - erwartungsgemäss in der Abendspitzenstunde zwischen ca. 16.00 und 18.00 Uhr, wobei die Feststellung der vergangenen Jahre, dass die Spitze breiter geworden ist, sich auch in diesem Jahr wieder bestätigt. Die Abendspitze ist markant ausgeprägter als die Morgenspitze.
Komplett anders präsentiert sich die Situation an den Wochenenden, aufgrund eines deutlich unterschiedlichen Verkehrsverhaltens (Freizeit- und Einkaufsverkehr). Das heisst, die Unfallspitzen verteilen sich zwischen 11 und 16 Uhr. Signifikant höher ist zudem das Unfallgeschehen in den Nachtstunden.
Neuer Hauptunfalltyp ist mit 424 Fällen der Auffahrunfall. Dies bedeutet gegenüber 2005 eine Zunahme von 68 Fällen. An zweiter Stelle liegen die Schleuder-/Selbstunfälle, welche minim zurückgingen, gefolgt von den Abbiegeunfällen, welche wiederum leicht zunahmen.
Bei den Unfallursachen zeigt sich seit Jahren erstmals wieder ein anderes Bild. Die bisher dominierende Ursache "Geschwindigkeit" belegt "nur" noch den vierten Platz. An erster Stelle mit je 15.1% aller Unfallursachen, stehen die Ursachen "andere Fahrbewegungen" (zu nahes Aufschliessen, unvorsichtiges Manövrieren) und "Missachtung des Vortrittes".
Wie bereits in den Vorjahren erwähnt, zeigen die Bemühungen im Bereich der Bekämpfung von Geschwindigkeitsunfällen Erfolg. Der Trend des Rückgangs der Unfälle mit der Ursache "Geschwindigkeit" konnte weiter geführt werden. Entscheidend wird es sein, in dieser Hinsicht die Bemühungen konsequent weiterzuführen.
2. Kinderunfälle
Auch im vergangenen Jahr gehörten leider wieder zu viele Kinder zu den Opfern des Strassenverkehrs. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Situation wiederum leicht verbessert, das heisst, es konnte eine leichte Abnahme der Verkehrsunfälle mit Kindern von 69 auf 63 verzeichnet werden.
Die Zahl der hierbei verletzten Kinder blieb mit 60 exakt gleich wie im Vorjahr. Der Grossteil der verunfallten Kinder waren erneut Fussgänger (26) bzw. Lenker von Fahrrädern (24). Hierbei hat die Zahl der verunfallten Kinder mit Fahrrädern zu- und diejenige als Fussgänger abgenommen.
Erfreulicherweise musste auch im 2006 kein Kind zu den Todesopfern im Strassenverkehr gezählt werden.
Häufigste Unfallursache bei den Kinderunfällen ist die Ursache "Fehlverhalten des Fussgängers" bei den Kindern, d.h. in den meisten Fällen das plötzliche Springen auf die Fahrbahn oder das unvorsichtige Queren der Strasse durch die Kinder. Bei Nichtkindern (mehrheitlich PW-Lenker) ist "Missachtung des Vortrittes" und "Unaufmerksamkeit" ebenfalls stark vertreten.
3. Unfälle mit jungen Erwachsenen
Seit Jahren stellen Junglenker im Verkehr eine Risikokategorie dar. Bei 27% aller polizeilich registrierten Verkehrsunfälle sind junge Erwachsene in der Alterskategorie von 18-24 Jahren beteiligt. Bei den Verunfallten sieht es sogar noch schlimmer aus, sind es doch 29% aller Verunfallten. Gegenüber dem Vorjahr ist bei der Zahl der Verkehrsunfälle erneut eine Zunahme zu verzeichnen. Dabei wurden leicht mehr Verunfallte registriert als im Vorjahr, wobei diese bei den am Unfall mitbeteiligten "nicht jungen Erwachsenen" zu verzeichnen waren. Statistisch sind die Junglenker am Unfallgeschehen immer noch signifikant übervertreten.
Die Zahl der Verkehrsunfälle in dieser Alterskategorie ist von 414 auf 449 angestiegen, wobei die Verkehrsunfälle mit Sachschaden stark zu-, diejenigen mit Personenschäden leicht abgenommen haben.
86% der bei Unfällen beteiligten jungen Erwachsenen waren Lenker leichter Motorwagen.
Entgegen dem allgemeinen Trend bleibt die Geschwindigkeit die Hauptunfallursache Nummer eins bei den jungen Lenkern, wobei die Junglenker in der überwiegenden Anzahl der Fälle gleichzeitig die Verursacher des Unfalls waren. Diese Unfallursache nimmt statistisch gesehen eine markant überdurchschnittliche Rolle ein.
Wie in den Vorjahren wird die Polizei Basel-Landschaft diese Umstände in ihrem Handeln besonders berücksichtigen. Nebst den bekannten Präventionsmassnahmen, wird dem repressiven Teil der Polizeiarbeit weiterhin die notwendige Aufmerksamkeit beigemessen.
4. Unfälle mit Senioren
Leider musste auch bei den Verkehrsunfällen mit Senioren ein markanter Anstieg von 247 auf 316 (+ 28%) Fälle registriert werden, was sich vor allem bei den Auffahr- und Abbiegeunfällen bemerkbar machte.
Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass es bei Verkehrsunfällen mit Senioren fünf Todesopfer zu beklagen gab, wobei alle Todesopfer selber Senioren waren, wiederum 2 davon als Fussgänger.
Nach wie vor blieb bei den Senioren die "Missachtung des Vortritts" Hauptunfallursache, wobei mehrheitlich die Senioren die Verursacher waren. Im Gegensatz zu den Junglenkern spielt die Unfallursache "Geschwindigkeit" eine beträchtlich geringere Rolle und zudem wurde nicht einmal die Hälfte dieser Unfälle durch Senioren selber verschuldet.
5. Verkehrsunfälle mit Fussgängern
Leider musste bei den Verkehrsunfällen mit Fussgängern im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls eine Zunahme der Unfallzahlen registriert werden. Die Zahl der Unfälle stieg von 79 auf 93 (+ 18%).
Tragisch ist die Tatsache, dass es bei 92 dieser Unfälle zu verletzten oder sogar getöteten Personen kam. So starben bei Fussgängerunfällen 2006 wie im Vorjahr drei Fussgänger, 27 wurden schwer und 65 leicht verletzt.
Untersucht man diese Fälle nach deren Ereignisort, so zeigt sich, dass 39 Unfälle auf Fussgängerstreifen stattfanden (42%). Dabei wurde in ca. 85% der Fälle die Anhaltepflicht missachtet. Dieser Umstand gibt doch sehr zu denken und zeigt einmal mehr, dass ohne Einhaltung der Anhaltepflicht, die Sicherheit eines Fussgängerstreifens nicht gegeben ist.
Bei den Ursachen der Fussgängerunfälle ist deren Zunahme bei den Nichtfussgängern auffällig, insbesondere bei "Unaufmerksamkeit" und "Andere Fahrbewegungen" (Manövrieren). "Fehlverhalten des Fussgängers" und "Missachtung des Vortrittes" hielten sich im 2006 die Waage.
6. Verkehrsunfälle mit Zweirädern
Erfreulicherweise konnte bei den Verkehrsunfällen mit Zweirädern eine 4% Abnahme verzeichnet werden (264). Abweichend von dieser Entwicklung war der Anstieg der Motorradunfälle.
Betrachtet man die Verunfalltenzahlen, so liegen die Fahrradfahrer mit 84 Fällen an der Spitze, gefolgt von den Lenkern von "schweren Motorrädern" mit 52 Verunfallten.
In diesem Bereich stellen "Geschwindigkeit" bei den Motorradfahrern und "Missachtung des Vortrittes" bei den Nichtmotorradfahrern immer noch die Hauptunfallursachen dar.
7. Verkehrsunfälle mit Tram/Bahnen
Die Verkehrsunfälle mit Tram/Bahn haben im vergangenen Jahr minim abgenommen. Die Zahl der Unfälle sank von 18 auf 17. Leider musste in dieser Kategorie im 2006 ein tödlicher Unfall mit einem Fussgänger verzeichnet werden.
Untersucht man die Ursachen, welche zu den Unfällen geführt haben, so zeigt sich deutlich, dass das mutmassliche Fehlverhalten in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht bei den Tram- respektive Lokomotivführern lag.
8. Verkehrsunfälle auf Autobahnen
Wie bereits einleitend erwähnt, hat die Zahl der Unfälle auf den Hochleistungsstrassen um 38% von 315 auf 436 markant zugenommen. Parallel dazu hat die Zahl der Verunfallten von 150 auf 210 (+ 40%) zugenommen, wobei leider auch zwei Todesopfer zu verzeichnen waren.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser markante Anstieg der Zahl der Verkehrsunfälle und der Verunfallten in direktem Zusammenhang mit der A2-Baustelle EABA steht. Die Zunahme bei den Verkehrsunfällen und den Verunfallten betreffen ausschliesslich die A2 auf offener Strecke.
Dass das Verkehrsverhalten auf den Hochleistungsstrassen sich sehr vom restlichen Verkehr unterscheidet, zeigt sich auch in einer gegenüber dem restlichen Netz verschobenen Unfallmorgenspitze, welche um eine Stunde nach vorne verschoben ist. Zudem sind die Unfallspitzen an den Samstagen und Sonntagen markant ausgeprägter.
Die Aussage, dass die Hochleistungsstrassen die sicherste Strassenkategorie darstellen, stimmt nach wie vor.
9. Verkehrsunfälle mit Alkoholeinfluss
Leicht angestiegen sind 2006 die Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Beteiligten. Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss stieg von 168 auf 173 Fälle (+ 3%).
Der überwiegende Anteil der "alkoholisierten Beteiligten" ist als Lenker von leichten Motorwagen unterwegs. Diese Kategorie macht 88 % der Beteiligten aus.
Betrachtet man den Alkoholisierungsgrad der beteiligten Lenker und Fussgänger, so zeigt sich, dass der stärkste Anteil eigentlich in die "straffreie" Zone zwischen 0.01-0.49 Promille fällt, gefolgt jedoch von der Kategorie 1.60-1.99 Promille. Der sinkende Trend des Vorjahres bei der Promillegruppe 0.80-1.99 Promille setzt sich fort, währenddem die "straffreie" Zone 0.01-0.49 Promille um ca. 40% zugenommen hat.
Die Unfallspitzen der alkoholbedingten Verkehrsunfälle differieren sehr stark zwischen den Wochentagen und den Wochenenden. Relativ einfach nachvollziehbar sind v.a. die Spitzen an den Samstagen und auch an den Sonntagen, zeigt sich doch eine markante Ausprägung in den frühen Morgenstunden, was auf die "Heimkehrer" zurück zu führen ist.
Eine Tatsache ist, dass "Alkohol am Steuer" leider immer noch ein ernsthaftes Problem im Strassenverkehr darstellt. Man muss sich bewusst sein, dass es sich bei den oben stehenden Zahlen lediglich um die polizeilich registrierten Fälle handelt und von einer massiv höheren Dunkelziffer ausgegangen werden muss. Seit der Einführung der Revision des Strassenverkehrsgesetzes und der damit verbundenen Einführung der verdachtsfreien Atemalkoholkontrolle per 1. Januar 2005 hat sich die Unfallsituation verändert. Ob es sich beim letztjährigen leichten Anstieg um einen "Ausreisser" handelt ist von grossem Interesse auch im Hinblick auf die weiteren Bemühungen sowohl in präventiver als auch in repressiver Hinsicht.
Abgenommen hat die Anzahl der Führerausweisentzüge wegen "Fahren unter Alkoholeinfluss". Gleiches gilt für die Kategorie der Führerausweisentzüge wegen "Fahren unter Alkoholeinfluss mit Verkehrsunfall". Markant zugenommen haben hingegen die Entzüge wegen "Fahren unter Alkohol-/Drogensucht von 119 auf 146 (+ 23%). Hierbei muss man berücksichtigen, dass es sich bei diesen aufgeführten Fällen nicht zwingend um Ereignisse im Kanton Basel-Landschaft handelt.
Die Differenz zu den oben erwähnten Zahlen betreffend der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss beruht auf dem Umstand, dass nicht alle Verkehrsunfälle dieser Kategorie von im Kanton Basel-Landschaft registrierten Fahrzeugführern verursacht werden.
10. Örtlichkeiten mit Unfallhäufungen
Auf grossen Wunsch interessierter Kreise wurde erstmals im 2005 eine Liste der Örtlichkeiten mit Unfallhäufungen in die Statistik aufgenommen. Hierbei wurde unterschieden zwischen Hochleistungsstrassen und dem restlichen Strassennetz.
Als Unfallschwerpunkt gilt gemäss Definition, wenn sich mindestens 10 rapportierte Verkehrsunfälle oder 5 rapportierte Verkehrsunfälle mit Personenschaden in 2 Jahren ereignen.
Nach wir vor am meisten Unfälle bei den Kantons-/Gemeindestrassen ereignen sich beim Kreisel Reinacherstrasse/Bruderholzstrasse in Münchenstein. Die unfallträchtigste Stelle auf den Hochleistungsstrassen ist der Verflechtungsbereich vor dem Schänzlitunnel in Richtung Delémont.
Im Weiteren wurden Örtlichkeiten mit 5 und mehr rapportierten Verkehrsunfällen im 2006 aufgelistet.
Durch die involvierten Amtsstellen werden die notwendigen Massnahmen in die Wege geleitet, um nach Möglichkeit, eine Entschärfung dieser Situationen zu erreichen.
11. Zusammenfassung
Trotz eines Ansteigens der Unfallzahlen kann das Verkehrsjahr 2006 im langjährigen Vergleich immer noch als stabil bezeichnet werden. Dies vor allem aufgrund der Tatsache, dass der Anstieg der Zahlen eindeutig einer bestimmten Ursache (A2-Baustelle EABA) zugeordnet werden kann.
Wie bereits mehrfach erwähnt, kommt es immer wieder zu Schwankungen in den einzelnen Bereichen, welche sich prozentual sehr stark auswirken können, in absoluten Zahlen jedoch auf die kleine Menge der Daten zurückzuführen sind. Diese Aussage betrifft verschiedene Kategorien, wie die Todesfälle, aber auch die Fussgängerunfälle. Man muss sich aber auch bewusst sein, dass die Einflussmöglichkeiten in diesen Bereichen teilweise sehr gering sind und punktuelle Massnahmen zwar lokal durchaus eine Wirkung erzielen können, ein gesamtheitliches Problem jedoch nur beschränkt zu beeinflussen ist.
Mit der vorliegenden Jahresstatistik ist es uns wiederum gelungen, das Verkehrsjahr 2006 in Zahlen abzubilden.
Diese Zahlen alleine lassen jedoch noch keine Rückschlüsse zu bzw. bedingen erst einer genauen und fundierten Analyse und Auswertung um effektive Massnahmen ergreifen zu können bzw. vorzuschlagen.
Weiter muss berücksichtigt werden, dass sich das Verkehrsverhalten und damit auch die Unfallentwicklung nur in einem beschränkten Mass und mit sehr grossem personellen, materiellen und finanziellen Aufwand beeinflussen lassen. Am Beispiel der Kategorie der Alkoholunfälle bzw. der erwischten Blaufahrer wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob die festgestellte Sensibilisierung der Bevölkerung, respektive die Angst vor einer möglichen Ausweisabnahme zu einer dauerhaften Verhaltensänderung führen wird oder nicht. Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass dies in der Regel nicht der Fall ist und dass ein Teil der Verkehrsteilnehmer wieder sehr rasch in alte Gewohnheiten zurückfällt.
Dementsprechend bedeutend ist es, eine aktuelle und zeitlich rasch verfügbare Datenbasis erarbeiten zu können. Nur so können effektive und verkehrssicherheitswirksame Schwerpunkte gesetzt und so auch die knappen personellen und materiellen Ressourcen effizient eingesetzt werden.
Unter Berücksichtigung dieser Umstände wird die Polizei Basel-Landschaft weiterhin, von der Datenbeschaffung bis zur Ableitung echter operativer Massnahmen, ihren vollen Einsatz zu Gunsten der allgemeinen Verkehrssicherheit erbringen. Dies setzt jedoch auch voraus, dass die hierfür notwendigen Mittel (personeller und materieller Art) zur Verfügung stehen bzw. gestellt werden. Es wäre jetzt beispielsweise fatal, nur unter dem Aspekt des Rückgangs der Geschwindigkeitsunfälle, die in die Wege geleiteten Massnahmen und Konzepte nicht mehr weiter zu verfolgen. Wobei wir klar den Standpunkt vertreten, dass nur eine ausgewogene Mischung von Prävention und Repression zum Ziel, Erhöhung der Verkehrssicherheit, führen wird.
In diesem Sinn ist und bleibt es weiterhin ein erklärtes Ziel der Polizei Basel-Landschaft, die Verkehrssicherheit im Kanton zu verbessern und den erreichten hohen Standard zumindest halten zu können.
Beat Schüpbach
Leiter Hauptabteilung Verkehrssicherheit
Lausen, im Januar 2007
>>> Verkehrsunfallstatistik 2006 [PDF]
Kontaktpersonen für weitere Auskünfte:
Beat Schüpbach, Leiter Hauptabteilung Verkehrssicherheit der Polizei BL, Tel. 061 926 39 00
oder
Anand Jagtap, Stv. Leiter Kommunikation JPMD, Liestal, Tel. 061 925 66 15
31. Januar 2007
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