Europäische Tage des Denkmals 2011

> Denkmalpflege

Ort:

PRATTELN, SALINE SCHWEIZERHALLE

Titel:

Offizielle Eröffnung

Datum und Zeit:  

Samstag 10. September 2011, 13.30 bis 14.00 Uhr

Treffpunkt:

In der Saline, vor der Villa Glenck, Rheinstrasse 48, bei Regen im Verwaltungsgebäude, Rheinstrasse 60.

ÖV:

Bus 70 und 80 von Basel "Aeschenplatz" oder Pratteln bis "Saline"

Programm:

Eröffnung mit anschliessendem Apéro

  • Eröffnung der Europäischen Tage des Denkmals durch Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin Bau- und Umweltschutzdirektion
  • Begrüssung durch Dr. Jürg Lieberherr, Direktor der Schweizer Rheinsaline AG
  • Einführung in das Motto der Denkmaltage durch Brigitte Frei-Heitz, Kantonale Denkmalpflegerin
  • Apéro
  • Um 14:00 besteht die Möglichkeit, an der Führung der Denkmalpflege zur Architektur der Saline teilzunehmen.

 

 

© Saline Schweizerhalle

Ort:

AUGST

Titel:

Unter der Römerstadt

Datum und Zeit:  

Samstag + Sonntag, 10./11. September 2011,
Führungen jeweils um 10:00 + 14:00 Uhr (Dauer ca. 90 min.)

Treffpunkt:

Giebenacherstrasse 40, beim Parkplatz an der Autobahn

ÖV:

Bus 83 von Liestal, Kaiseraugst oder Pratteln bis Haltestelle Augst "Schwarzacker"

Führungen:

Rundgang mit Andreas Fischer, Archäologe und Barbara Pfäffli, Archäologin

Beschrieb:

Der Rundgang, verbunden mit einer kleinen Wanderung, führt zu gut erhaltenen Beispielen der Wasserver- und Entsorgung in und um die römische Koloniestadt Augusta Raurica. Wir besuchen ein Teilstück der Wasserleitung von Lausen nach Augst - das längste römische Bauwerk in der Schweiz, einen Abwasserkanal und ein unterirdisches Brunnenhaus.
Hinweis: Der Rundgang führt teilweise in enge, dunkle Bauwerke.

 

 

  • © Augusta Raurica
  • © Kantonsarchäologie BL
  • © Kantonsarchäologie BL

Ort:

LANGENBRUCK

Titel:

Fortifikation Hauenstein

Datum und Zeit:  

10. September 2011,
Führungen um 10:30, 12:00, 13:30, 15:00 Uhr (Dauer ca. 90 min.)

Treffpunkt:

Chilchzimmersattel (Pass an der Strasse Langenbruck - Eptingen)

Anfahrt:

 

ÖV:

Verbindungsstrasse Langenbruck - Eptingen,
Bahn von Liestal nach Waldenburg, dann Bus Richtung Balsthal bis Haltestelle «Langenbruck, Post», danach Wanderung zum Chilchzimmersattel, ca. 1.5 Std., oder Bus ab Sissach bis Endhaltestelle «Eptingen, Gemeindeplatz», danach Wanderung zum Chilchzimmersattel, ca. 1.5 Std. in Langenbruck oder Eptingen

Führungen:

Rundgang mit Beat Damian, Kulturhistoriker

Beschrieb:

Die Fortifikation Hauenstein aus dem 1. Weltkrieg, die im Ernstfall mit 50'000 Mann besetzt worden wäre, gehört zu den bedeutendsten militärhistorischen Zeugen dieser Epoche. Gewaltige 3.5 Mio Arbeitsstunden wurden investiert. Verschiedene Bauetappen sind in dem mehrere hundert Meter langen Schützengraben beim Spitzenflüeli gut ersichtlich.
Der kantonale Zug des Kulturgüterschutzes (KGS) stellt sich vor.

Die Bürgergemeinde Langenbruck sorgt für Speis und Trank.
Der Basler wehrgeschichtliche Verein «Rost & Grünspan» belebt die Stellungen in historischen Uniformen.

 

 

  • © Cornell Doswald, ViaStoria
  • © Beat Damian
  • © Beat Damian

Ort:

PRATTELN

Titel:

Saline Schweizerhalle

Datum und Zeit:  

Samstag + Sonntag, 10./11. September 2011,
Führungen jeweils um 14:00 Uhr (Dauer ca. 1 h)

Treffpunkt:

Rheinstrasse 23, beim Restaurant Saline

ÖV:

Bus 70 und 80 von Basel, "Aeschenplatz" oder Pratteln bis "Saline"

Führungen

Rundgang mit Hansjörg Stalder, Historiker

Beschrieb:

Die Saline Schweizerhalle ist eine der bedeutendsten Industrieanlagen des Kantons Baselland. Nach der Entdeckung der Salzvorkommen am Rheinufer bei Pratteln durch C. von Glenck entstand seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. ein zusammenhängendes Industrieareal, das neben den Produktionsgebäuden auch eine Unternehmervilla und Arbeiterhäuser umfasst.
Hinweise: Führungen im Museum Salzkammer sind am Samstag + Sonntag um 13.00 Uhr und 15.30 Uhr auf Voranmeldung unter denkmalpflegebl.ch möglich.
Der Salzladen und das Restaurant Solbad Schweizerhalle sind offen.

 

 

  • © Saline Schweizerhalle
  • © Saline Schweizerhalle
  • © Saline Schweizerhalle

 

INFORMATIONEN ZUM THEMA

 

Zahlreiche wertvolle Kulturgüter sind nicht direkt sichtbar: Sie befinden sich unter dem Erdboden und hinter Felswänden, werden verborgen durch Fassaden, Überzüge oder Deckschichten. Das Verbergen dient dem Schutz oder der Geheimhaltung, es ist begründet durch natürliche Gegebenheiten, konstruktive Bedingungen oder den Lauf der Zeit. Es ist entscheidender Bestandteil von Landschaft, Gärten, Bauten und Objekten. Das - archäologische - Archiv des Bodens mit Gebäuderesten, Gräbern und Siedlungsspuren, aber auch Keller, Krypten, Archive, Kanalisationen oder militärische Festungen befinden sich «im Untergrund». Aber auch in der Malerei oder Keramik spricht man von Untergründen und unsere Kleidung verbirgt schützend, was sich darunter befindet. Die Denkmaltage 2011 richten den Blick auf verborgene Schätze «unter uns».

 

Weitere Infos:
Amt für Raumplanung
Kantonale Denkmalpflege
Rheinstrasse 24
4410 Liestal

 

Telefon 061 552 55 80
Fax 061 552 69 24
e-mail denkmalpflegebl.ch
www.bl.ch/denkmalpflege

 

Programm der ganzen Schweiz unter: www.hereinspaziert.ch