Antworten von Bruno Steiger |
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| Bruno Steiger (*1951), SD, aus Allschwil, ist Spezialhandwerker und seit 1995 Landrat. Zwischen 1996 und 2000 war er auch Gemeinderat, heute gehört er dem Allschwiler Einwohnerrat an. |
Spitzenplatz
Im Bezug auf die Gleichstellung belegt das Baselbiet bereits einen Spitzenplatz. Um etwas glaubwürdiger dazustehen, empfehle ich Ihnen dringlich, das Gleichstellungsbüro paritätisch zu besetzen. Ansonsten sehe ich keinen Handlungsbedarf. Zurück
Bildungsgesetz
Grundsätzlich bin ich gegen das neue, auf Mulltikulturalität ausgerichtete Bildungsgesetz. Die Kostenfolge ist unabsehbar - ein Fass ohne Boden und der Nutzen gleich null. Was die Gleichstellung im neuen Bildungsgesetz betrifft, ist die Tatsache, dass es auf der Primarschulstufe und zu Teil auch schon auf der Sekundarschulstufe zu viele Lehrerinnen gibt. Den Kindern fehlt es an männlichen Vorbildern. Um diesem Trend entgegenzuwirken, müssen auf diesen Schulstufen vermehrt Lehrer eingestellt werden. Zurück
Vaterschaft
Wenn es sich mit seinen Aufgaben vereinbare liesse und eine Stellvertretung kostenneutral wäre, ginge das in Ordnung - ansonsten würde ich eine Pensumsreduktion nicht bewilligen. Zurück
Wirtschaftsstandort Baselland
Die Wirtschaft sagt, sie braucht die Frauen. Vor allem bei Familien mit bescheidenem Einkommen, wo die Frau quasi gezwungen ist, mitzuarbeiten, um finanziell über die Runden zu kommen, müsste die Wirtschaft vermehrt angehalten werden, die nötige Infrastruktur betreffend Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Zurück
Häusliche Gewalt
Aus verständlichen Gründen ist die Polizei sehr zurückhaltend, wenn sie irgendwo wegen eines Ehestreites ausrücken muss. Es ist immer heikel, wenn man sich von Amts wegen in persönliche Angelegenheiten einmischen muss. Denn sehr oft versöhnen sich die beiden Parteien wieder und am Schluss sind dann die Polizisten die Bösen. Einen notorischen Schläger/Schlägerin würde ich allerdings im Auge behalten und im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass er/sie die gemeinsame Wohnung verlassen muss. Zurück
Soziale Sicherung
Auch die Kinder von allein erziehenden Müttern haben einen Vater oder zumindest einen Erzeuger. Es darf doch nicht sein, dass man es diesen Leuten heute so einfach macht, sich auf Steuerzahlers Kosten aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Eine Lohnpfändung wäre mancherorts angebracht. Zurück
Chancengleichheit
Im kantonalen Stellenbereich sind die Bedingungen in Sachen Gleichstellung grundsätzlich erfüllt. Es gibt auch Frauen in Kaderpositionen, welche ihre Arbeit sehr gut machen. Siehe z.B. Kantonsarchitektin Marie -Therese Caratsch und Stv. Roya Blaser, Denkmalpflegerin Brigitte Frei usw.. Im privaten Stellenbereich ist der Einfluss der Regierung leider begrenzt. Zurück
Integration
Bei mir hat die berufliche Integration der einheimischen Bevölkerung Vorrang. Für Migrantinnen gibt es via Ausländerdienst genügend kostengünstige Sprach -und Weiterbildungskurse. Diesbezüglich sehe ich keinen Handlungsbedarf. Zurück
Wahlspruch
"Mitenand - nid Gegenenand" Zurück
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