Ringvorlesung "Geschlechterverhältnisse im Umbruch - Chancen und Risiken" |
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Gleichstellung beginnt im Kopf. Deshalb ist einer der wichtigsten Schritte die Wahrnehmung und das Bewusstmachen von Gleichheit und Ungleichheit zwischen Mann und Frau und unter den Geschlechtern. Zum spezifischen Gleichstellungswissen gehören Kenntnisse über Geschichte, Entwicklung und Perspektiven der Geschlechterverhältnisse, über Ungleichgewichte in Sozialversicherungen, Wirtschaft, Politik sowie über die Möglichkeiten ihrer Beseitigung. Die Fachstelle für Gleichstellung sensibilisiert und informiert mit Kursen, Broschüren, dem Schaffen von Anreizen sowie mit Vorbildern, Kampagnen und weiterführenden Impulsen Frauen und Männer für die Gleichstellung.
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Zweierlei? Ansichten von Frauen und Männern
Die Fotoausstellung zu den Gleichstellungsjubiläen gibt mit Bildern und Texten von Frauen und Männern Antwort auf Fragen rund um Gleichstellung, Geschlecht und Generationen. Ist es einerlei, ob wir als Frau oder als Mann durchs Leben gehen? Wie ist Gleichstellung heute verwirklicht - im Alltag, im Beruf, in der Liebesbeziehung? Was hat sich durch das Frauenstimmrecht (1971), den Gleichstellungsauftrag (1981 in der Bundesverfassung und 1996 im Gleichstellungsgesetz) und seit dem Frauenstreik (1991) verändert?
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft und der Schule für Gestaltung Basel. Während des einjährigen Fotoseminars von Regine Flury im Rahmen der öffentlichen Weiterbildung Gestaltung und Kunst haben 18 Fotografierende haben Paare, Familien und Gruppen mit diesen Fragen konfrontiert und porträtiert. Die Bilder und Interviews sind Momentaufnahmen der Geschlechterverhältnisse hier und jetzt in der Region.
Die reich bebilderte Publikation zur Ausstellung "Zweierlei?" ist für 12.- CHF unter ffg@bl.ch (Exemplar à 12.- zzgl. Versandkosten)erhältlich.
Die Ausstellung war vom 16. - 20. Juni 2011 im Palazzo, Liestal, zu sehen und lockte in dieser kurzen Zeit über 400 Besucherinnen und Besucher an. Am Sonntag, 19. Juni fand eine Podiumsdiskussion zu Visionen zur Gleichstellung statt. Flyer
Medienmitteilung "Zweierlei?" in Liestal
Medienberichte: BZ, BaZ
Dank der Unterstützung der Abteilung Gleichstellung Basel-Stadt konnte die Ausstellung vom 18. November bis 4. Dezember 2011 ein zweites Mal im Bellevue in Basel gezeigt werden. Vier öffentliche Vorträge von Fachpersonen aus Fotografie und Geschlechterforschung luden zur Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen ein. Flyer
Medienmitteilung "Zweierlei?" in Basel
Medienberichte: Tageswoche
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Veranstaltungsreihe "Männerleben heute"
«Wahre Helden», «ganze Kerle», «neue Väter»: Buben und junge Männer von heute haben vielfältige Lebensentwürfe. Alte Rollenmuster brechen auf und bieten keine Orientierung mehr. Wie leben Buben und Männer heute? Wo wollen sie hin? Was bewegt Männer, wenn das Mann-Sein von einer Schablone zu einer Gestaltungsaufgabe wird? Erwartungen an Buben und Männer richten sich nicht mehr allein auf den beruflichen Erfolg, sondern auch auf ihre Rolle als Partner und Vater. Eine fünfteilige Veranstaltungsreihe setzt sich mit diesen Themen auseinander. Die Veranstaltungen werden von den Fachstellen für Gleichstellung von Frau und Mann Basel-Landschaft und Basel-Stadt und dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel organisiert und finden von September bis Dezember 2009 an verschiedenen Orten in Basel und Liestal statt.Den Start machte eine Veranstaltung in der Kantonsbibliothek in Liestal. Die Referate der beiden Referenten können Sie hier nachlesen:
- | Präsentation von Olivier Steiner: Music Star, Battlefield und Facebook. (Selbst-)Darstellung von Männlichkeit in Neuen Medien. |
- | Präsentation von Dominik Hächler: Mediale und reale Vorbilder für Buben und junge Männer. |
Das komplette Programm finden Sie hier.
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Geschlechtergerechte Sprache
Sprache beeinflusst Welterfahrung, Selbstverständnis und Chancengleichheit von Mädchen und Jungen, von Frauen und Männern. Frauen müssen deshalb in konsequenter Weise gleichermassen wie Männer angesprochen und nicht bloss "mitgemeint" werden.
Im Jahr 1990 hat der Kanton Baselland Richtlinien zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann verabschiedet und die Direktionen mit dem Vollzug bei ihren Dienststellen und Ämtern beauftragt. Seit 1997 regelt ein Beschluss des Büros des Landrats die Reihenfolge der weiblichen und männlichen Personenbezeichnungen.
Die Fachstelle für Gleichstellung hat für Verwaltung und Öffentlichkeit die Kurzanleitung "...denn nicht jeder ist eine Frau..." herausgegeben, die Sie hier herunterladen können. Die Fachbibliothek verfügt auch zu diesem Thema über zahlreiche Publikationen, die alle ausgeliehen werden können.
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Ausschreibung Chancengleichheitspreis 2011
Erweitert Ihr Projekt die Vorstellungen von Männlichkeit? Macht Ihr Engagement die Leistungen von Frauen sichtbarer? Oder engagieren Sie sich in einem anderen gleichstellungsrelevanten Gebiet?
Wollen Sie Ihr Projekt zur Teilnahme am Wettbewerb anmelden? Oder kennen Sie prämierungswürdige Projekte aus den Kantonen Basel-Stadt oder Basel-Landschaft?
Wenn ja, dann packen Sie Ihre Chance und verpassen Sie den Anmeldeschluss nicht!
Bitte machen Sie mit dem Flyer weitere Personen auf die Preisausschreibung aufmerksam. Vielen Dank!
Eingabeschluss: 10. Mai 2011 (Poststempel)
Bewerbungsformular und weitere Informationen unter: www.chancengleichheitspreis.ch
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Ringvorlesung "Geschlechterverhältnisse im Umbruch - Chancen und Risiken"
Die Fachstelle für Gleichstellung führte im Sommersemester 2006 zusammen mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel und dem Gleichstellungsbüro des Kantons Basel-Stadt eine öffentliche Ringvorlesung durch. Je eine Vertreterin oder ein Vertreter aus Theorie und Praxis fragten nach Wandel und Stagnation in den Geschlechterverhältnissen und nach den Konsequenzen für die Gleichstellungspolitik. Wie können diese Prozesse erklärt werden? Was bedeuten diese Analysen für die Gleichstellungspolitik? Dabei wurden vor allem Themen aufgenommen, die lebhaft öffentlich diskutiert werden:
Frauen sind heute im kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs präsenter und Frauen verachtende Bilder sind seltener. Doch nun werden vermehrt auch Männer den weiter existierenden Mechanismen von Normierung und Klischierung unterworfen.
In der Schweiz haben Frauen etwas stärker als Männer von der Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte profitiert. Die Unterschiede sind aber noch erheblich und die geschlechtstypische Berufswahl hat sich kaum verändert.
Steigende weibliche Erwerbsarbeit hat nicht dazu geführt, dass Betreuungsarbeit nun zunehmend von beiden Geschlechtern übernommen wird. Männer, die mehr Kinderbetreuungs- und weniger Erwerbsarbeit leisten, sehen sich gar mit erheblichen Hindernissen und Nachteilen konfrontiert.
Schliesslich zeigt ein Blick über die Grenzen hinweg, dass viele der hier beschriebenen Wandlungsprozesse ein Spezifikum westlicher Gesellschaften sind.
Die Vorlesung hat für die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit dieser gesellschaftlichen Prozesse sensibilisiert (Programm).
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"Wenn sie gross sind…"
Im Juni 2006 warben die Fachstelle für Gleichstellung Baselland, das Gleichstellungsbüro und der Frauenrat Basel-Stadt sowie die Gruppe 14. Juni in Trams und Bussen beider Kantone mit einer pfiffigen Plakat- und Postkartenaktion für gleiche Chancen von Mädchen und Jungen im Beruf. Gleichstellung ist - trotz 25 Jahren Verfassungsartikel für gleiche Rechte und gleichen Lohn von Frau und Mann und 10 Jahren Gleichstellungsgesetz - noch immer keine Selbstverständlichkeit (Postkarte vergriffen).
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