Rundfunk


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Der Sendeturm auf dem Chrischonahügel ist mit einer Sendeleistung von rund 120 Kilowatt eine der stärksten Rundfunksendeanlagen in der Schweiz.

 

Auf Grund der Hügellage und der engen vertikalen Bündelung der Strahlung liegen jedoch die Immissionen in Wohngebieten unterhalb des Anlagegrenzwerts von 3 Volt pro Meter, der für den vorsorglichen Schutz an Orten gilt, wo sich Personen längere Zeit aufhalten (Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen, Spitäler). Dies wurde mit Kontrollmessungen, die 2002 und 2006 in der Umgebung des Sendeturms durchgeführt wurden, bestätigt.


Zusätzlich gibt es kleinere, so genannte Füllsender, deren Sektorantennen die Täler versorgen. Aufgrund der niedrigen Sendeleistungen und des genügend grossen Abstands zum Siedlungsgebiet verursachen diese keine nennenswerte Strahlenbelastung.


Standorte von Rundfunksendeanlagen

   


 

Die Einführung des Digitalfernsehens (DVB-T) in der Region Basel ist 2006 angelaufen. Wie sich diese Umstellung von der analogen auf die digitale Übertragungstechnik hinsichtlich der Strahlungsbelastung auswirkt, lässt sich gegenwärtig nicht klar abschätzen. Zwar benötigt die digitale Technik im Vergleich zur analogen für die Übertragung einer bestimmten Anzahl von Fernsehprogrammen eine geringere Sendeleistung. Diese Einsparung würde jedoch wieder verloren gehen, sofern künftig mehr Programme als bisher über die Luft verbreitet werden.

Weitere Informationen:
Bundesamt für Umwelt (BAFU): Elektrosmog und Rundfunk



 

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