Gemeinde Pratteln |
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Internet: www.pratteln.ch
| Pratteln: «Brattele», Bezirk Liestal, 288m ü.M., Wohngemeinde und bedeutender Industrieort, Bahnknotenpunkt der Linien Basel-Olten und Basel-Zürich. >>> Statistische Daten Wappen: Seit 1938. Auf goldenem Grund mit schwarzem Schildrand ein schwarzer, nach links gestürzter Adler mit rotem Schnabel und roten Fängen. Der Adler ist dem Wappen der Eptinger, der ehemaligen Schloss- und Dorfbesitzer, entnommen. Flagge: gelbschwarz. |
Ortsgeschichte: Pratteln ist Fundort des bisher ältesten Nachweises menschlicher Tätigkeit auf Schweizerboden. Der 1974 entdeckte Faustkeil ist mindestens 100000 Jahre alt. Ausgedehnte Bauten gab es in der Römerzeit.1093/1103 wird der Name Bratello erstmals erwähnt. Er wird auf das lateinische Wort pratellum (kleine Wiese) zurückgeführt. Seine unverschobene Lautform gilt als Zeichen dafür, dass in dieser Gegend die keltoromanische Bevölkerung neben den Alemannen noch lange sesshaft blieb. Das Dorf selbst geht auf einen Dinghof des Klosters St. Alban und auf den Besitz der Herren von Eptingen zurück. Diese errichteten im 11. oder 12. Jahrhundert die Burg Madlen auf dem Adlerberg, die 1356 durch das Erdbeben zerstört wurde. Nach dem Erdbeben bauten die Eptinger die Burg im Dorf als Weiherschloss wieder auf. 1384 wurde das Dorf von den Baslern verbrannt und 1468 im Sundgauerkrieg von den Eidgenossen verwüstet. 1525 erwarb Basel die eptingische Herrschaft in Pratteln. Im 19. Jahrhundert wurde Pratteln zum Industrieort: 1836 stiess Karl Christian Glenck mit einer Bohrung beim Rothus in der Nähe des Rheins in 130 m Tiefe auf Salz; 1837 wurde die Saline Schweizerhalle eröffnet. 1854 weihte man die Centralbahnstrecke Basel-Liestal und 1875 die Bözberglinie Basel-Brugg ein; 1880 errichtete Emil Stohler auf der St.-Alban-Matte einen Ziegelbrennofen, und auf dem Gelände des heutigen Coop-Lagerhauses wurde eine Zichorienfabrik gebaut.
Vgl. auch Chronik des Kantons BL: Ortsregister
Sehenswürdigkeiten: Alte Pfarrkirche, 1250 erstmals erwähnt. Sie ist dem Heiligen Leodegar, dem Bischof von Autun und Patron des Klosters Murbach, geweiht. Der Chor stammt aus der Spätgotik. Schloss Pratteln, ehemaliges Weiherschloss der Eptinger, 1773 vergantet, von Privaten bewohnt und verändert. Der Graben wurde aufgefüllt. Das Gebäude diente als Armenhaus. 1966 renoviert nach Ansichten Emanuel Büchels aus dem Jahre 1735. Sanierter Dorfkern mit Dorfmuseum, Alter Wacht, 1692 als erstes Schulhaus erbaut und 1961 renoviert, und Schmiedeplatz. Hagenbächli, romantisches, um 1650 erbautes Rebhäuslein. 1952 renoviert. Landgut Mayenfels, erbaut 1726, erweitert 1775, heute Rudolf-Steiner-Schule. Naturreservat Talweiher. Alte Salzbohrtürme in Schweizerhalle.
Vereine:
Interessengemeinschaft der Ortsvereine Pratteln (IGOP) | ||
Allgemeiner Touringbund Augst | Läuferverein BL | |
Altersverein | Männerchor | |
Militärschiessverein | ||
A.O. Organetto Basel | Musikgesellschaft | Vereinigte Radler Pratteln |
Arbeitermännerchor | Naturfreunde | Verein für Volksgesundheit |
Arbeitertouringbund Pratteln | Nautic Racing Club | Vitaswiss |
Ornithologische Gesellschaft | Weinbauverein | |
Badmintonclub Pratteln | ||
Pistengolf-Club Ergolz | Fasnachtscliquen: | |
Pistolenschützen | CB-Schnooger | |
Burelümmel | Fasnachtskomitee Pratteln | |
Quartierverein „Längi" | Fasnachtsclique Adler Rueche | |
Club Scalottas | Radrennteam Praselios | |
Reiterkameraden | Guggemuusig Häxeschränzer | |
CVJM | Samariterverein | Fasnachtsclique „Saggladärne" |
Die Verirrtä | Schlösslijätter | Fasnachtsclique Schottedichter |
Familiengartenverein Hintererli | ||
Familiengartenverein Widen | Seibukan Karate Do | Nachtfalterschränzer |
Senioren für Senioren | ||
Fischerverein | Skiclub Pratteln | |
Frauenchor | ||
Sportfischerverein | ||
Gewerbe- und Industrieverein | Sportklub Promena | |
Handharmonikaklub | Sportklub Rohner | |
Hundesportverein | Sportschützen Pratteln | |
IG der Ortsvereine | Sportschützen Schweizerhalle | |
Jodlerklub Mayenfels | Schützenklub | |
Jodlerklub Pratteln | Schweiz. Invalidenverband Sektion Baselland | |
Judo- und Ju-Jitsu-Club | ||
Schwingklub | ||
Komitee für ä läbige Jörinpark | ||
Kulturkreis |
Parteien: CVP, EVP, FDP, Unabhängige, SP, SVP, SD.
Öffentliche Sportanlagen: Fussball- und Leichtathletikstadion Sandgruben, Freibad Sandgruben, Kultur- und Sportzentrum beim Schloss, Spielwiese Hexmatt, Finnenbahn Erli, Vita-Parcours Erli, Waldlehrpfad Erli.
Amtliches Publikationsorgan: Prattler Anzeiger, Hochbergerstrasse 15, 4057 Basel, Tel. 061 639 10 50
Heimatkunde: Herausgegeben im Jahre 2003 (vergriffen)
Nützliche Links für die Gemeinden BL
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