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Der Ökologische Ausgleich im Landwirtschaftsgebiet wird im Kanton Basel-Landschaft gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain seit 1988 umgesetzt. Das Programm hat zum Ziel, naturnahe Lebensräume in der Kulturlandschaft zu erhalten und bedeutsame Flächen miteinander zu vernetzen. Gleichzeitig sollen Ökologische Defizitgebiete gezielt aufgewertet und ein wirksamer Biotopverbund realisiert werden. Auf diese Weise wird eine ausreichende Existenzgrundlage für die einheimische Artenvielfalt angestrebt. Das Programm läuft auf freiwilliger Basis. Landwirte, welche naturnahe Lebensräume pflegen oder neu anlegen, werden für ihren Aufwand entschädigt. Rund 80% der Landwirte haben mit dem Kanton Bewirtschaftungsvereinbarungen abgeschlossen. Darin werden die Massnahmen und Leistungen verbindlich für eine Dauer von sechs Jahren geregelt. Neben extensiv genutzten Wiesen, können auch Hecken, Hochstamm-Streuobstbestände, Acker-Buntbrachen und Kleinstrukturen gefördert und unterstützt werden. Ende 2010 waren insgesamt 2'139 ha Landwirtschaftsfläche vertraglich gesichert, was einem Anteil von rund 10% entspricht. Zuständig für den Vollzug des Programms ist die aus Naturschutz- und Landwirtschaftsvertretern/innen zusammengesetzte Kommission für Ökologischen Ausgleich. Der Vollzug stützt sich auf die Verordnung über Abgeltungsbeiträge zur Schaffung und Erhaltung von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaftszone. Zum Programm gehört auch eine botanische Qualitätssicherung. siehe auch Broschüre: 15 Jahre ökologischer Ausgleich |