Medieninformation der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion | |
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Regierungsrat Peter Zwick blickt auf die ersten 108 Tage zurück
Akutgeriatriezentrum soll auch für Standort Bruderholz geprüft werden
Nach den entsprechenden Signalen aus der landrätlichen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission soll die Variante eines Geriatriezentrums auch für das Bruderholzspital geprüft werden. Dies erklärte Regierungsrat Peter Zwick in seinem Rückblick auf die ersten „100 Tage". Seine Sanitätsdirektion will Zwick zur Gesundheitsdirektion machen. Zudem gab er ein klares Plädoyer für eine starke Wirtschaft ab und betonte in diesem Zusammenhang sowohl die Bedeutung der Messe Schweiz und der Rheinhäfen beider Basel.
Peter Zwick blickte nach 108 Tagen auf seine erste Zeit als Vorsteher der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion zurück. Er kam auf verschiedene wichtige Bereiche seiner neuen Tätigkeit zu sprechen und hob hier namentlich den Qualitätsvergleich von Spitälern in der ganzen Schweiz hervor, der auf ein grosses Echo stiess, und auf seinen Entscheid, die bereits vorhandenen Umfragewerte künftig in vergleichbaren Zahlen regelmässig zu veröffentlichen. Eine offene Kommunikation sei ihm ein grosses Anliegen.
Zwick wies auch darauf hin, dass die Spitäler und die Kantonalen Psychiatrischen Dienste gesamthaft eine Einheit darstellten, die sich nicht zuletzt aufgrund einer sich verändernden Spitallandschaft mehr und mehr der Öffentlichkeit stellen müssten. Auch hier sei es zwingend, dass man einerseits kostengünstig bleibe und gleichzeitig das Vertrauen der Patientinnen und Patienten geniesse. Auch die ambulante Behandlung und die Unterstützung durch Hausärzte sei wichtig. Mit der Einführung der Globalbudgets in den Spitälern sei es auch naheliegend, dass unnötige Kosten vermieden werden.
Zur Zukunft des Bruderholzspitals gab Peter Zwick bekannt, dass er zusammen mit dem baselstädtischen Vorsteher des Gesundheitsdepartementes beschlossen habe, eine Arbeitsgruppe mit der Evaluierung eines Akutgeriatriezentrums auf dem Bruderholz zu beauftragen. Damit soll parallel zur bereits laufenden Abklärung betreffend „Geriatriezentrum Bethesda" zu Handen der beiden Kantonsparlamente eine vergleichbare Alternative evaluiert werden - dies, nachdem die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission entsprechende Signale ausgesendet hatte.
Ebenfalls in den Bereich Gesundheit ist die Impfkampagne für Schülerinnen gegen Gebärmutterhalskrebs zu einzureihen. Diese Massnahme macht allerdings persönliche Vorsorge keineswegs überflüssig.
Mit Hochdruck wird zudem an der Umsetzung der KMU-Entlastungsinitiativen gearbeitet. Der Bereich der Wirtschaftsförderung wurde dazu personell mit René Merz verstärkt. Wenig Neues gab es vom Fonds für die Hochwasserschäden des vergangenen Sommers in Laufen und im Leimental zu berichten. Konkrete Gesuche liegen im Moment noch keine vor.
Viel Wert legt Volkswirtschaftsdirektor Peter Zwick auf gute Kontakte zur Wirtschaft. Er erinnerte an die Bedeutung der Rheinhäfen beider Basel für die gesamte schweizerische Wirtschaft, aber auch an die Messe Schweiz mit den beiden Standorten Basel und Zürich, die einen überaus wichtigen Beitrag an die Volkswirtschaft leiste und bei der die finanziellen Mittel für das Messezentrum 2012 äusserst gewinnbringend angelegt seien.
Im übrigen gab Zwick auch noch bekannt, dass seine Direktion nicht mehr Sanitätsdirektion heissen solle, sondern, nach Zustimmung durch den Landrat, ab 1. Januar 2008 Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. „Sanität" sei mittlerweile ein veralteter Begriff.
In seinen Schlussbemerkungen gab Regierungsrat Zwick auch der Überzeugung Ausdruck, dass seine Direktion - „die spannendste Direktion, die es gibt" - über ein äusserst breites Spektrum verfüge, bei dem er sich voll einbringen und aktiv sein wolle. Als Regierungsrat müsse er immer auch nach neuen und bessern Lösungen Ausschau halten. Deswegen sei er ja gewählt worden.
Liestal, 17. Oktober 2007
Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion
Kanton Basel-Landschaft
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