Medieninformation der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion | |
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Gesundheit beider Basel: Neue Taschenstatistik Ausgabe 2002
In mehrjähriger enger Zusammenarbeit zwischen dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt, der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion Basel-Landschaft und dem Statistischen Amt Basel-Landschaft sind statistische Grundlagen zum stationären Bereich des Gesundheitswesens in den beiden Basel erarbeitet worden. Eine Auswahl von Ergebnissen der letzten fünf Jahre für die beiden Basel liegt nun in Form einer Taschenstatistik "Gesundheit beider Basel, Daten und Fakten zu den Spitälern und Sozialmedizinischen Institutionen" vor. Mit dieser Publikation werden Informationen aus dem stationären Bereich des Gesundheitswesens einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Regierungen der beiden Basel haben in einer gemeinsamen Vereinbarung die Erhebung einer Statistik über die stationären Betriebe im Gesundheitswesen dem Statistischen Amt des Kantons Basel-Landschaft übertragen. In mehrjähriger enger Zusammenarbeit zwischen dem Sanitätsdepartement Basel-Stadt, der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion Basel-Landschaft und dem Statistischen Amt Basel-Landschaft sind statistische Grundlagen zum stationären Bereich des Gesundheitswesens in den beiden Basel erarbeitet worden. Ein konkretes Ergebnis dieser Zusammenarbeit liegt nun in Form einer handlichen Taschenpublikation vor, die eine Auswahl statistischer Fakten zur stationären Gesundheitsversorgung präsentiert. Es ist vorgesehen, diese Taschenstatistik jährlich neu aufzulegen. Nachfolgend einige Angaben aus der neuen Publikation:
Im Gesundheitswesen beider Basel sind rund 25'000 Personen beschäftigt. Das Gesundheitswesen ist somit einer der wichtigsten regionalen Wirtschaftszweige, in dem fast jede zehnte Person beschäftigt ist. Drei Viertel der Beschäftigten sind im stationären Bereich tätig, also in den Spitälern oder in Sozialmedizinischen Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen, Behinderten-Institutionen, in Institutionen für Suchtkranke und psychosoziale Fälle. Das restliche Viertel ist im ambulanten Sektor tätig (Arzt-, Zahnarztpraxen, Spitex, Physiotherapie, Chiropraktik, Ergotherapie etc.). Das stationäre Gesundheitswesen beider Basel umfasst 26 Spitäler und 144 Sozialmedizinische Institutionen. Dafür wurden im Jahre 2001 rund 2,1 Mrd. Franken aufgewendet, davon 1,5 Mrd. Franken für die Spitäler und 0,6 Mrd. Franken für die Sozialmedizinischen Institutionen.
In den letzten 5 Jahren ist die Gesamtbettenzahl in den Spitälern beider Basel von 4'333 auf 3'915 Betten zurückgegangen, die Zahl der Hospitalisierten hat leicht zugenommen (2001: 86'800 Hospitalisierte) und jene der Pflegetage (1,2 Mio. Pflegetage) leicht abgenommen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ging leicht zurück (14,2 Tage) und im gleichen Zuge erhöhte sich die Bettenbelegung auf 86,3%. Die Zahl der Beschäftigten betrug Ende 2001 rund 13'400 Personen.
In den 144 Sozialmedizinischen Institutionen wurden im Jahre 2001 rund 6'700 Personen betreut, beschäftigt waren rund 7'100 Personen. Auf eine betreute Person kommt im Durchschnitt eine beschäftigte Person. Von den betreuten Personen entfallen nahezu drei Viertel auf die Betagten-Institutionen. Bezogen auf die Bevölkerung der 85- bis 89-Jährigen leben rund 20% in einer Betagten-Institution, bei den 90- und Mehrjährigen sind es gar 40%, die in einer Betagten-Institution leben.
Weitere Auskünfte:
August Lienin, Leiter Statistisches Amt Basel-Landschaft, Telefon 061 925 56 32
Urs Roth, Leiter Tarifwesen und Betriebswirtschaft, Sanitätsdepartement Basel-Stadt Telefon 061 267 95 47
Dr. Dominik Schorr, Kantonsarzt, Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion Basel-Landschaft, Telefon 061 925 59 10
Die Publikation Gesundheit beider Basel, Daten und Fakten zu den Spitälern und Sozialmedizinischen Institutionen, Ausgabe 2002 kann als Taschenstatistik gratis bezogen werden beim Statistischen Amt des Kantons Basel-Landschaft, Rufsteinweg 4, 4410 Liestal, Telefon 061-925 56 32, Fax 061-925 69 87.
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