Schlagzeilen

Medieninfos JPMD

Medieninformation der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion

 

Wettersituation vom Donnerstag, 09. März 2006, 12.00 Uhr


Die Leitung des Kantonalen Krisenstabes KKS beobachtet seit einigen Tagen die Entwicklung der Wetterlage mit grosser Intensität. Nach der Verarbeitung der zur Verfügung stehenden Daten kann zur Stunde für das Baselbiet folgendes gesagt werden:


Momentane Lage


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Nach Niederschlägen und einem Temperaturanstieg von 00 auf bis zu +100 ist die Schneemenge von 40 - 50cm um mehr als die Hälfte weg geschmolzen.

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Entsprechend sind die Wassermengen in unseren Bächen um ein Vielfaches angestiegen. Einzelne kleinere Bäche werden von den Feuerwehren und dem Zivilschutz laufend auf die weitere Entwicklung überwacht, so in Biel-Benken, wo der Wasserpegel zur Zeit pro Stunde um ca. 30cm ansteigt.

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Momentan ist jedoch mit einer Wetterberuhigung zu rechnen, die Niederschläge sind lokal nur gering. Dies hat zur Folge, dass die Wasserpegel der Ergolz und der Birs stagnieren. Mit einzelnen kleinen Überschwemmungen (Kulturland) ist zu rechnen.

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Spaziergänge den Bächen entlang und in den Wäldern sind bis auf weiteres zu unterlassen (ansteigendes Wasser, herunterfallende Äste).


 

Strassen:

Derzeit sind den kantonalen Behörden folgende Strassensperrungen bekannt: Hauptstrasse zwischen Therwil und Biel-Benken, Hauptstrasse zwischen Laufen und Breitenbach. Es handelt sich um Strassen, die bekannt dafür sind, in dieser Jahreszeit wegen der gesättigten Böden überschwemmt zu werden. Auf der Verbindungsstrasse Oberdorf-Bennwil überquoll eine Drainageleitung - deshalb geriet Wasser auf die Strasse.



 

Ausblick auf heute Nachmittag

Gemäss Wetterprognose wird am Nachmittag eine weitere Wetterberuhigung eintreten, so dass bei den Gewässern mit einer weiteren Stagnation der Abflussmenge zu rechnen ist. Die Einsatzkräfte (Werkhöfe, Feuerwehren und Zivilschutz) sind in vielen Gemeinden immer noch mit Schneeräumungsarbeiten beschäftigt.



 

Beurteilung

Nach Beurteilung der momentanen Lage kann nicht von einer Alarmsituation gesprochen werden. Das Wetter entspricht in grossen Teilen der Jahreszeit und der entsprechenden Witterung. Kleinere örtliche Überschwemmungen sind möglich. Der Krisenstab bleibt auf dem qui vive und wird die Öffentlichkeit bei Bedarf weiter informieren.



 

Aufruf

Alle Grundeigentümer sind aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Wasserabläufe frei von Schnee etc sind. Es sind doch schon diverse Feuerwehren wegen Wasserschäden aufgeboten, weil das Wasser wegen schneebedeckter Gullys nicht abfliessen kann.



 

Dank

Ein grosses Dankeschön geht bereits jetzt an alle Kräfte, die seit letzter Woche trotz Ferien und Fasnacht voll im Einsatz sind, Schnee räumen, Konfetti wegputzen, Dächer wischen usw. usw.



 

Kontaktperson für weitere Auskünfte:
Barbara Umiker, Chefin Informationsdienst kantonaler Krisenstab, Liestal,
Telefon 061 / 925 61 65

 

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