Medieninformation der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion | |
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Projekt "Aus zwei mach eins": Die Militärverwaltung und das Amt für Bevölkerungsschutz sollen vereint werden
Die kantonale Militärverwaltung - wozu auch das Zeughaus und der Waffenplatz Liestal gehören - und das Amt für Bevölkerungsschutz sind Dienststellen der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion. Die eingeleiteten Reformvorhaben auf Bundesebene, nämlich die Projekte der Armee XXI sowie des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes 21 werden auch die Aufgabenbereiche dieser beiden Dienststellen wesentlich verändern. Bestimmte Arbeitsabläufe, wie beispielsweise die Rekrutierung, werden künftig nicht mehr in zwei getrennten Dienststellen, sondern sinnvollerweise in derselben Organisationseinheit durchgeführt.
Der Vorsteher der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion, Regierungsrat Andreas Koellreuter, hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, das Konzept für den Zusammenschluss des Amts für Bevölkerungsschutz und der Militärverwaltung zu erarbeiten. Die Vorteile einer vereinten Dienststelle liegen auf der Hand: Die Geschäfts-, Informations- und Kommunikationswege werden kürzer und die Arbeitsabläufe können rationeller, speditiver und damit auch kundenfreundlicher als bisher gestaltet werden. Es wird ein eigentliches Kompetenzzentrum in Sachen Militär, Bevölkerungsschutz und Zivilschutz mit einem gemeinsamen "Dach" entstehen.
Das Konzept für die neue Dienststelle wird zur Zeit von fünf Arbeitsgruppen, in denen die Fachleute der Militärverwaltung und des Amts für Bevölkerungsschutz mitwirken, erarbeitet. Das Konzept bildet die wesentliche Grundlage für den Entscheid von Regierungsrat und Landrat über die Zusammenführung. Stimmen die politischen Behörden dem Projekt zu, so wird anfangs 2002 die konkrete Umsetzung erfolgen. In diesem Fall kann die vereinte Dienststelle ihre Tätigkeit voraussichtlich per 1. Januar 2003 aufnehmen.
Die Mitarbeitenden der beiden Dienststellen wurden über das Projekt informiert.
Kontaktpersonen für weitere Auskünfte:
Stephan Mathis, Direktionssekretär JPMD, Liestal, Tel. 061 / 925 57 02
oder
Barbara Umiker, Leiterin Kommunikation JPMD, Liestal, Tel. 061 / 925 61 65
28. März 2001