Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion | |
| |
Bildungsbericht 2007 Kanton Basel-Landschaft: Rückblick und Ausblick sorgen für Durchblick
Gemäss neuem Bildungsgesetz nimmt der Landrat in Form eines Berichtes des Regierungsrates alle vier Jahre zur Qualität der öffentlichen Schulen Stellung. Der Bildungsbericht 2007 des Kantons Basel-Landschaft hat Pilotcharakter. Erstmals legt der Regierungsrat eine Standortbestimmung über alle Stufen hinweg vor. An einem Mediengespräch in Sissach präsentierte Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli den Bericht und die Schlussfolgerungen des Gesamtregierungsrates. Der Bericht gibt Informationen auch für die künftigen bildungspolitischen Weichenstellungen.
Qualität - Effektivität, Effizienz und Equity
Der Bildungsbericht Schweiz 2006 hat auf gesamtschweizerischer Ebene eine Standortbestimmung zur Qualität des bestehenden Bildungsangebotes vorgenommen. In Analogie dazu wurde der Bildungsbericht 2007 des Kantons Basel-Landschaft anhand der gleichen Kriterien erarbeitet. Im Zentrum des Interesses sowohl im schweizerischen als auch im Baselbieter Bildungsbericht stehen die Kriterien Effektivität, Effizienz und Equity: Haben wir die gesetzten Ziele erreicht? Haben wir diese Ziele mit angemessenem Aufwand erreicht? Können wir Benachteiligungen ausgleichen?
Standortbestimmung mit vielen Beteiligten
Der Bericht enthält statistische Portraits und Darstellungen zum Stand des Erreichten von Dienststellen und Schulleitungen. Mitgewirkt am Bildungsbericht haben auch die Amtliche Kantonalkonferenz der Lehrerinnen und Lehrer sowie die Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Schulräte. Sie steuerten Einschätzungen zu den Stärken und Schwächen bei und formulierten Anliegen für Optimierungen. An Gesprächsabenden wurden am „Runden Tisch" Entwicklungsthemen diskutiert. Als Fazit des Berichtes formuliert der Regierungsrat zehn Schlussfolgerungen. Sie veranschaulichen die bildungspolitische Strategie im Regierungsprogramm 2008-2011.
Schlussfolgerungen des Regierungsrates - Weiterentwicklung aus der Position der Stärke
Der Bildungsbericht 2007 ist Grundlage für eine Standortbestimmung. Er spiegelt die Umsetzung der neuen Bildungsgesetzgebung und ist von Bedeutung für die anstehenden Weichenstellungen zur weiteren Entwicklung im Bildungsraum Nordwestschweiz und zur kantonalen Umsetzung der Schweizerischen Bildungskonkordate. Schlussfolgerungen des Regierungsrates betreffen ferner die teilautonom geleiteten Schulen, die Unterrichtsqualität, das Gesamtsprachenkonzept, den Naturwissenschaftsnachwuchs, die Integration als Prinzip, die Tagesstrukturen, die Hochschulen, die Quartärbildung sowie die Informationssysteme für die lokale und kantonale Steuerung der Weiterentwicklung des Bildungswesens.
Das Bildungswesen des Kantons Basel-Landschaft hat sich gut aufgestellt für die Anforderungen der Zukunft. Leitung und Steuerung haben sich bewährt, der Kanton Basel-Landschaft geht aus der Position der Stärke an die aufgezeigten Aufgaben.
2011: Ein Bildungsbericht Nordwestschweiz?
Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli ist zuversichtlich, dass der nächste Bildungsbericht im Jahr 2011 nicht nur für den Kanton Basel-Landschaft erarbeitet wird, sondern für die vier Kantone der Nordwestschweiz. Wenn sich die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn - wie beabsichtigt - gemeinsame bildungspolitische Ziele setzen, kann ein gemeinsamer Bildungsbericht ein Instrument für ein vierkantonales parlamentarisches Controlling darstellen.
>>> Bildungsbericht 2007 Basel-Landschaft
Auskünfte
- | Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli, Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Tel: 061 925 50 60 (Sekretariat) urs.wuethrich@bl.ch |
- | Alberto Schneebeli, Leiter Stabsstelle Bildung, Tel: 061 925 50 53, E-Mail: alberto.schneebeli@bl.ch |
- | Ursula Martin-Strebel, Präsidentin der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Basellandschaftlichen Schulräte, Tel: 061 711 71 46, E-Mail: u.martin-strebel@intergga.ch |
- | Rolf Coray, Präsident der Amtlichen Kantonalkonferenz der Baselbieter Lehrerinnen und Lehrer, Tel: 061 751 80 15, E-Mail: praesidium@akkbl.ch |
- | Niklaus Gruntz, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Tel: 061 927 28 00, E-Mail: niklaus.gruntz@bl.ch |
- | Urs Albrecht, Rektor Gymnasium Münchenstein, Tel: 061 416 15 14, E-Mail: urs.albrecht@bl.ch |
- | Anja Huovinen, Leiterin Stabsstelle Hochschulen, Tel: 061 925 62 14, E-Mail: anja.huovinen@bl.ch |
- | Christian Studer, Leiter Amt für Volksschulen, Tel: 061 925 59 71, E-Mail: christian.studer@bl.ch |
- | August Lienin, Kantonsstatistiker, und Tamara Bobst, wissenschaftliche Mitarbeiterin Statistisches Amt, Tel: 061 925 56 32 Email: august.lienin@bl.ch; tamara.bobst@bl.ch |
21. Dezember 2007