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Medieninfos EKD

Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion

 

Orientierungsarbeiten für Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres durchgeführt


Im Oktober 2007 haben in den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahrs Orientierungsarbeiten (OA) in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben. Diese dienen den Jugendlichen zur Standortbestimmung und den Lehrpersonen als ein Instrument zur Qualitätssicherung. Die Arbeiten zeichnen ein positives Bild der Lernzielerreichung in den Primarschulen.


Im Kanton Basel-Landschaft werden die Orientierungsarbeiten seit 2004 flächendeckend durchgeführt. Neu haben sich in diesem Jahr rund 1000 Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Solothurn daran beteiligt. So haben insgesamt 3471 Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres Orientierungsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben.


Orientierungsarbeiten sind kantonale Querschnittsarbeiten, die überprüfen, ob die Lernziele gemäss Stufenlehrplan erreicht worden sind. Sie sind eine wertvolle Grundlage für alle Beteiligten: Die Schülerinnen und Schüler können ihre individuellen Leistungen mit dem kantonalen Durchschnitt vergleichen und damit eine persönliche Standortbestimmung vornehmen. Die Lehrerinnen und Lehrer können die Ergebnisse ihrer Klasse im Verhältnis zur ganzen Vergleichsgruppe betrachten und erhalten so wichtige Informationen. Die Schulleitung und die kantonalen Behörden schliesslich können die Wirksamkeit des Unterrichts gegenüber einer breiten Öffentlichkeit belegen.


Die Arbeiten wurden von ausgewiesenen Fachteams für jedes Fach zusammengestellt. Die Teams setzen sich aus aktiven Lehrerinnen und Lehrern der Mittelstufe zusammen, die von je einer Fachdidaktikerin, resp. einem Fachdidaktiker der Pädagogischen Hochschule der FHNW unterstützt werden.


Letzte Woche wurden die ausgewerteten Ergebnisse und die Notentabellen den Schulen zugestellt. Die Schulleitungen und Lehrpersonen sind aufgefordert die Resultate gemeinsam zu analysieren. Aus Kantonssicht darf festgestellt werden, dass die Lernziele gemäss Stufenlehrplan mehrheitlich erreicht wurden. Auffallend ist aber die grosse Streuung zwischen Schülerinnen und Schülern mit ganz schwacher Leistung und solchen mit besonders guten Resultaten. Die individuelle Förderung aller Kinder ist die grosse Herausforderung der Lehrpersonen dieser Stufe. Die Orientierungsarbeiten geben nun Hinweise über allfällige Stärken und Schwächen von Kindern in den einzelnen Klassen. Schülerinnen und Schüler, bei denen Lücken festgestellt wurden, können diese nun mit Hilfe ihrer Lehrerinnen und Lehrer vor dem Übertritt in die Sekundarschule schliessen.


Im Fach Deutsch wurden durchschnittlich 46.05 Punkte von total 62 möglichen Punkten erreicht. Dies entspricht der Note 4.5. In der Mathematik wurden durchschnittlich 24.75 Punkte von total 44 möglichen Punkten erreicht. Dies entspricht der Note 4.25.


Die Auswertung zeigt, dass 68% (Deutsch) resp. 76% (Mathematik) der Schülerinnen und Schüler die im Lehrplan vorgeschriebenen Lernziele erreicht haben. 80% der Schülerinnen und Schüler schliessen mit einer genügenden Note zwischen 4 und 6 ab. Ca. 15% erreichten Noten zwischen 3 und 4, und nur wenige Schülerinnen und Schüler schnitten mit einer Note unter 3 ab.


Auskunftsperson: Niggi Thurnherr, Amt für Volksschulen, Tel. 061 925 59 77


5. Dezember 2007


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