Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion | |
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Klassenbildung Schuljahr 2007/2008, Vergleich mit Vorjahren
Volksschulen
Erläuterungen zur beiliegenden Tabelle
1. Erfassungsdaten
- | Die Klassenbildung für das folgende Schuljahr wird jeweils per Ende Juni erfasst. |
- | Die Erfassung der erteilten Unterrichtslektionen erfolgt jeweils Ende September des neuen Schuljahres, wenn die Stundenpläne vorliegen. |
2. Richtzahlen
- | Die in der Tabelle erwähnten Richtzahlen sind in § 11 des Bildungsgesetzes festgelegt. |
- | Gemäss den Bestimmungen auf Verordnungsstufe (§ 18 Verordnung für den Kindergarten und die Primarschule, § 9 Verordnung für die Sekundarschule) ist bei der Bildung von Parallelklassen diejenige Klassenzahl massgeblich, die bei der Berechnung die kleinste Differenz zur Richtzahl ergibt. |
Beispiel: | |
100 Schüler/innen | |
Durchschnitt Schüler/innen pro Klasse bei der Bildung von 4 Klassen: | 25 |
Durchschnitt Schüler/innen pro Klasse bei der Bildung von 5 Klassen: | 20 |
Richtzahl: | 22 |
Es werden somit 5 Klassen gebildet (Differenz zur Richtzahl: 2, bei 4 Klassen Differenz zur Richtzahl:3). |
3. Doppelzählung
- | Bei der Klassenbildung wird im Kindergarten sowie in der Primar- und Sekundarschule ab dem 6. fremdsprachigen Kind in einer Klasse dieses und jedes weitere fremdsprachige Kind doppelt gezählt (§ 11 Bildungsgesetz). |
- | Auf Verordnungsstufe wird erläutert, was unter Fremdsprachige zu verstehen ist: Schülerinnen und Schüler, die beim Eintritt in den Kindergarten, in die Primarschule oder in die Sekundarschule noch nicht drei Jahre im deutschen Sprachgebiet wohnhaft gewesen sind oder über wenig Deutschkenntnisse verfügen. |
4. Vergleichszahlen
- | Im Vergleich zum letzten Schuljahr werden 9 Kindergartenklassen und 6 Primarklassen weniger geführt. |
- | Die Zahl der Kleinklassen ist um 6 Klassen zurückgegangen; es ist zu erwarten, dass die Reduktion "kompensiert" wird durch die Erhöhung der Unterrichtslektionen in integrativer Schulungsform. |
- | In der Sekundarschule sind keine signifikanten Änderungen zu verzeichnen. |
>>> Klassenbildung [PDF]
>>> Unterrichtslektionen [PDF]
Auskünfte: Christian Studer, Leiter Amt für Volksschulen, 061 925 59 71
Berufsfachschulen
Die Zahlen der abgeschlossenen Lehrverträge per Sommer 07 im Kanton Baselland sind etwa gleich hoch wie letztes Jahr, zeigen also eine grosse Stabilität. Die Lernenden absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung im Betrieb und während ein bis zwei Tagen besuchen sie eine Berufsfachschule.
An der Berufsfachschule in Liestal beginnen 444 Lernende ihre berufliche Grundbildung, 80 Lernende beginnen eine Vorlehre und 40 Personen holen in einem Vollzeitjahr ihre Berufsmaturität nach Lehrabschluss nach.
An der Berufsfachschule in Muttenz beginnen 431 Lernende ihre Ausbildung.
An der Berufsfachschule Gesundheit in Münchenstein beginnen 384 Lernende ihre Ausbildung und 26 Lernende eine Vorlehre.
An der Berufsfachschule aprentas beginnen 121 Lernende ihre Ausbildung.
An der Berufsfachschule des KV Liestal beginnen 323 Lernende ihre Ausbildung.
An der KV-Schule Muttenz beginnen 276 SchülerInnen ihre Ausbildung im Brückenangebot SBA plus oder an der DMS 2.
Am KV Reinach beginnen 211 SchülerInnen ihre Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule (WMS) (130 und 12 WMS/Sport) oder im Brückenangebot Kaufm. Vorbereitungsschule (KVS) (69).
Am KV Liestal beginnen 101 SchülerInnen ihr Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule (WMS) (66) oder im Brückenangebot / Kaufm. Vorbereitungsschule (KVS) (35).
Auskünfte: Niklaus Gruntz, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, 061 927 28 01 (Sekretariat)
Gymnasien
Neuanfänger Gymnasien insgesamt 1200, davon etwa 5 % Repetierende
| Maturabteilung | FMS |
Laufen | 67 | keine |
Liestal | 255 | 90 |
Münchenstein | 170 | 66 |
Muttenz | 217 | 87 |
Oberwil | 181 | 70 |
Total | 890 | 313 |
Dr. W. Baumann, Präs. Schulleitungskonferenz Gymnasien, 061 405 55 55
13. August 2007