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Medieninfos EKD

Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion

 

Die Volksschulen am Beginn des neuen Schuljahres


Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion nimmt den Beginn des neuen Schuljahres zum Anlass, um über das Vorgehen bei der Bildung der Klassen an den Volksschulen zu orientieren.
Im Bildungsgesetz sind Richtzahlen und Höchstzahlen (Anzahl Schülerinnen und Schüler pro Klasse) genannt, die bei der Klassenbildung an den öffentlichen Schulen des Kantons und der Gemeinden einzuhalten sind.
Dabei ist zu beachten, dass ab dem 6. fremdsprachigen Kind dieses und jedes weitere fremdsprachige Kind doppelt gezählt wird.


 

Richtzahl

Höchstzahl

Kindergarten

21

24

Primarschule

22

26

Sekundarschule

 

 

- Anforderungsniveau A

-

20

- Anforderungsniveaus E und P

22

26

Kleinklassen / Einführungsklassen

10

13

Die Richtzahl wird benützt, wenn in einer Schule Parallelklassen gebildet werden: Es wird jeweils die Anzahl Klassen bewilligt, welche die kleinste Differenz zur Richtzahl ergibt.


Beispiel:

100 Schüler/innen

in 4 Klassen:

25 pro Klasse

 

100 Schüler/innen

in 5 Klassen

20 pro Klasse

Auf Grund der kleineren Differenz zur Richtzahl 22 können 5 Klassen gebildet werden.


Im Folgenden wird die Umsetzung der erwähnten Eckwerte im Schuljahr 2006/2007 dargestellt.


In den ersten und zweiten Klassen des Kindergartens beträgt die für die Klassenbildung massgebende Schülerinnen-/Schülerzahl total 5060. Dies entspricht einem Rückgang von 230 Kindern gegenüber dem Vorjahr; entsprechend ist die Zahl der Klassen von 277 auf 270 gesunken. Die durchschnittliche Schülerinnen- und Schülerzahl pro Klasse beträgt 18.7 bei einer Richtzahl von 21. Dabei ist zu berücksichtigen, dass jede Einwohnergemeinde selbständig eine Kindergartenklasse führen kann, wenn diese mindestens 8 Schülerinnen und Schüler aufweist.


Die gleiche Regelung gilt für die Primarschule. In die ersten Klassen sind 2296 Kinder eingetreten (Vorjahr 2321), doppelt gezählt werden 87. Gebildet wurden 114 erste Klassen, was einen Durchschnitt von 20.9 pro Klasse (Richtzahl 22) ergibt.


Interessant sind auch die Angaben zur Bildung der neuen ersten Klassen der Sekundarschule.
Im Niveau E wurde bei praktisch stabiler Schülerinnen- und Schülerzahl (1054) eine Klasse weniger gebildet. Es sind nun 50 Klassen mit einem Durchschnitt von 21.1 bei einer Richtzahl von 22.
Im Niveau P sind rund 10 Schülerinnen und Schüler weniger eingetreten als letztes Jahr. Die 783 Jugendlichen verteilen sich auf 39 Klassen, was bei einer Richtzahl von 22 einen Durchschnitt von 20.1 ergibt.
Im Niveau A gibt es gemäss Bildungsgesetz keine Richtzahlen sondern nur Höchstzahlen. Gebildet wurden 45 Klassen. Der Rückgang der Schülerinnen- / Schülerzahl von 792 auf 777 zeigt sich darin, dass eine Klasse weniger gebildet wurde; im Schuljahr 2006/2007 sind es nun 45 Klassen.


Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion ist sich bewusst, dass hinter diesen statistischen Angaben Menschen stehen, die im wesentlichen für die Qualität der Schule verantwortlich sind. Sie wünscht den Schülerinnen und Schülern aller Klassen sowie den Lehrpersonen einen guten und frohgemuten Start ins neue Schuljahr.
Den Schulleitungen, den Gemeinde- und Schulbehörden gebührt Dank für ihre verantwortungsbewusste Mitarbeit bei der Bildung der Klassen.


Anhang: Klassenbildung Volksschule Schuljahr [PDF]


Auskünfte: Christian Studer, Leiter Amt für Volksschulen
Tel. 061 925 50 98 (Kanzlei) / 061 925 59 71 (direkt), E-Mail: christian.studerbl.ch


11. August 2006


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