Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion | |
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Die „Gute Schule Baselland" und ihre neuen Orientierungsarbeiten
„Ein gutes Zeugnis" für die Schülerinnen und Schüler im Kanton Basel-Landschaft
Jährlich finden im Oktober und November für alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 9. Klassen die Orientierungsarbeiten statt. Das sind kantonale Prüfungen, die der Überprüfung der Lernziele gemäss Stufenlehrplan dienen. Sie sind aber auch eine wertvolle Grundlage für Lehrerinnen und Lehrer zur Leistungsbeurteilung im geprüften Fach. Ebenso können Schülerinnen und Schüler mit dem Vergleich der einzelnen Leistung gegenüber dem kantonalen Durchschnitt eine persönliche Standortbestimmung vornehmen. Umgekehrt können Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung die Wirkung des Unterrichts überprüfen.
Die Arbeiten wurden je von ausgewiesenen Fachteams zusammengestellt. Herr Dr. Urs Moser vom Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung der Universität Zürich und weitere Fachpersonen begleiteten die Entwicklung der Arbeiten.
In der Primarschule wurde die Leistungsfähigkeit in den Fächern Deutsch und Mathematik geprüft. Auf Grund der Resultate kann man mit Genugtuung feststellen, dass die im Lehrplan vorgeschriebenen Lernziele in beiden Fächern erreicht wurden. In der Detailauswertung werden dann besondere Stärken, aber auch Schwächen sichtbar. So wird deutlich, dass die Primarschülerinnen und -schüler ein gutes Leseverständnis haben und auch die Grammatik recht gut beherrschen. Ebenso fallen die besonderen Leistungen in der Arithmetik auf. Im eher schwierig zu fassenden Bereich „mathematische Probleme lösen" hatten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ihre Mühe. Da besteht noch Aufholbedarf.
Erstmals wurden die Arbeiten an den Sekundarschulen in allen drei Niveaus (A, E, P) durchgeführt. Dabei wurden die unterschiedlichen Leistungsniveaus in den Arbeiten sichtbar. So schneiden die zukünftigen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auch entsprechend besser ab als ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Niveau A. Einzelne Jugendliche aus dem Niveau A dürfen aber mit grosser Zufriedenheit feststellen, dass sie durchaus vergleichbare Leistungen wie Mitschülerinnen und Mitschüler aus einem höheren Niveau erbringen. Dies stärkt sicher das Selbstwertgefühl der betroffenen Jugendlichen. Mit der Erkennung der individuellen Schwächen sind die Schülerinnen und Schüler gefordert, im 2. Semester diese gezielt aufzuarbeiten. Die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer unterstützen sie dabei.
Im nächsten Schuljahr werden die Orientierungsarbeiten zusammen mit Basel-Stadt durchgeführt.
>>> Orientierungsarbeiten 2005 - Schlussbericht [PDF]
Auskunftsperson: Niggi Thurnherr, Amt für Volksschulen, Tel. 061 925 59 77
4. April 2006