Medieninformation der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion | |
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Anpassungen im Ausbildungsgang zur Maturität an den basellandschaftlichen Gymnasien
Seit zwei Jahren werden an den basellandschaftlichen Gymnasien die Prüfungen nach den neuen schweizerischen Bestimmungen zur Maturität (MAR) durchgeführt. Befragungen der Schülerschaft und der Lehrerschaft zum neuen Ausbildungsgang haben erfreulicherweise ein positives Feedback ergeben. Insbesondere werden die vermehrten Wahlmöglichkeiten geschätzt, die die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Ausbildung wahrnehmen können. Einige wenige Punkte, die sich aus administrativer Sicht nicht bewährt haben, sind vom Bildungsrat an seiner Sitzung vom 25. Mai 2005 behandelt worden. Der Bildungsrat hat die entsprechenden Anträge der Schulleitungskonferenz der Gymnasien gutgeheissen und sie, zwecks Anpassung der Verordnung über die Maturitätsprüfungen, an den Regierungsrat weiter geleitet. Die Änderungen führen zu Vereinfachungen bei den Notenberechnungen und zu konsequenterer Gleichbehandlung aller Maturitätsprofile. Sie lösen keine finanziellen Aufwendungen aus. Es handelt im wesentlichen um die folgenden Punkte:
1. Entsprechend allen andern kantonalen Bestimmungen zur Notengebung werden neu auch bei der Matur alle Noten aufgerundet, die nach der exakten Durchschnittsbildung genau zwischen zwei möglichen Endnoten liegen.
2. Die Profile Französisch und Italienisch wurden bisher in gemeinsamen Klassen geführt. Beide Gruppen hatten in beiden Fächern die identische Ausbildung unter unterschiedlichen Titeln. Diese verwirrliche Lösung wird auf den 1.08.06 abgeschafft; nur noch das Profil Italienisch wird weitergeführt. Der Bildungsrat legt Wert auf die Feststellung, dass dadurch keine Französisch-Lektionen wegfallen.
3. Auf die vorgezogene Maturitätsprüfung (nach 5 Semester) in einem Teil-Fach wird verzichtet. Alle Prüfungen finden am Schluss der Ausbildung statt, dauern gleich lang und haben dasselbe Gewicht in der Endabrechnung.
Auskunft: Dr. Reinhard Straumann, Gymnasium Münchenstein, 061 416 15 35, reinhard.straumann@bksd.bl.ch
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