Medieninformation der Erziehungs- und Kulturdirektion | |
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Rektorenwechsel am Gymnasium Oberwil
Der Rektor des Gymnasiums Oberwil, Hans Utz, tritt am 19.1.2001 von seinem Amt zurück und übergibt die Leitung der Schule seinem Nachfolger, Werner Baumann. Hans Utz wurde 1992 Rektor des Gymnasiums Oberwil. Qualitätssicherung, Gymnasialreform 1992, DMS-Reform 1993 und Einführung des Maturitätsanerkennungsreglementes (MAR) bezeichnen einige der Herausforderungen, die auf Hans Utz im Laufe seiner Amtszeit zukamen. Er versuchte diese Neuerungen im Kollegium zu verankern durch einen partizipativen Führungsstil, der seinen Ausdruck auch im Pilotprojekt TANGO fand - einem neuen Schulleitungs- und Mitsprachemodell, das 1999 am Gymnasium Oberwil provisorisch eingeführt wurde.
Wenn Hans Utz nun sein Amt als Rektor des Gymnasiums Oberwil seinem Nachfolger übergibt, um weiterhin als Geschichts- und Lateinlehrer an der Schule zu wirken, so mag dies viele überraschen, die wissen, mit welch energischer und innovativer Kraft er seit Amtsbeginn die Schule führte. Weniger überrascht sind die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihm arbeiten und seine sprichwörtliche Geradlinigkeit kennen: Noch bevor er sein Amt 1992 antrat, hatte er auch schon bekanntgegeben, dass er es für höchstens acht Jahre übernehmen würde; diesem Vorsatz ist er treu geblieben.
In Hans Utz' Amtszeit ging es darum, die Schule in eine neue Phase zu überführen: Die Amtszeit seines Vorgängers, René Salathé, war die Zeit des Aufbaus, die Zeit der Gründergeneration der Schule gewesen. Mit seinem Rücktritt war diese Phase abgeschlossen. Hans Utz führte die Schule mit einem vergrösserten Kollegium von Lehrerinnen und Lehrern umsichtig durch die Veränderungen der 90er Jahre.
In seiner Schulleitungstätigkeit wie auch in den Gremien, in denen er mitwirkte oder die er zu leiten hatte, im engeren Kreis der Schulleitung, in der Aufsichtskommission oder in der Schulleitungskonferenz der Gymnasien des Kantons wurde er in gleichem Masse wegen seiner mit Bescheidenheit gepaarten Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ausserordentlich geschätzt. Seine Arbeitskapazität scheint keine Grenzen zu kennen, seine Fachkompetenz ist enorm, seine visionäre Fähigkeit, bei Problemen Lösungen herbeizuführen, die künftige Entwicklungen berücksichtigen, ist beeindruckend.
22. Januar 2001