Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Baselbieter Energiestrategie - Wegweiser in die energiepolitsche Zukunft
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat gestern, am 8.April, die kantonale Energiestrategie verabschiedet. Sie berücksichtigt die Anliegen der jüngst überwiesenen Vorstösse und bildet den strategischen Rahmen für die energiepolitischen Handlungsfelder der kantonalen Verwaltung für die kommenden Jahre. Insgesamt strebt die Regierung eine Reduktion der CO2-Emissionen, eine möglichst hohe Versorgungssicherheit und eine weitere Verbesserung des Lebensstandards an. Hierzu werden die grob umschriebenen Umsetzungsmass-nahmen in den kommenden Monaten inhaltlich konkretisiert und unter Berücksichtigung der ökonomischen und ökologischen Folgen als Vorlagen dem Landrat unterbreitet.
Die Klimaschutz- und Energiepolitik wurde im letzten Jahr von einer grossen Dynamik erfasst. Davon zeugen zahlreiche energiepolitische Vorstösse, die an der "Energiedebatte" vom 1. November 2007 vom Landrat zeitlich gebündelt behandelt und mehrheitlich überwiesen wurden. Um diesen Schwung zu nutzen, hat die Regierung das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) im 2007 mit der Erarbeitung einer Energiestrategie des Regierungsrats beauftragt. Diese Energiestrategie wurde gestern, am 8. April, vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft verabschiedet. Sie berücksichtigt die Anliegen der jüngst überwiesenen Vorstösse und bildet den strategischen Rahmen für die energiepolitischen Handlungsfelder der kantonalen Verwaltung für die kommenden Jahre.
Die hauptsächlichen Zielsetzungen sind:
- CO2-Emissionen im Kanton markant reduzieren
- Versorgungssicherheit mit preiswerter Energie sicherstellen
- Lebensstandard weiter verbessern
Diese Zielsetzungen werden über eine Reihe von Leitsätzen und Umsetzungsmassnahmen verfolgt. Dabei soll in erster Linie Energie gespart, in zweiter Linie die Energieeffizienz erhöht und in dritter Linie der Restbedarf so weit wie möglich mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Thematisch wird im Gebäudebereich ein Schwerpunkt gesetzt. Dies aus folgenden Gründen:
1. | Dort wird der grösste und effizienteste Beitrag des Kantons Basel-Landschaft an die Reduktion der CO2-Emissionen erwartet. |
2. | Massnahmen im Gebäudebereich sind mit einem erheblichen Wertschöpfungseffekt für die regionale Wirtschaft verbunden. |
3. | Den Kantonen fällt aufgrund der heutigen Aufgabenteilung im Gebäudebereich ohnehin die Verantwortung zu. |
Die Energiestrategie wird nun schrittweise umgesetzt. Bisher grob umschriebene Umsetzungsmassnahmen werden in den kommenden Monaten inhaltlich konkretisiert und unter Berücksichtigung der ökonomischen und ökologischen Folgen als Vorlagen dem Landrat unterbreitet. Das Amt für Umweltschutz und Energie wird die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit über den Stand der Umsetzung erneut informieren.
> Energiestrategie vom 8. April 2008 [PDF]
> Folienpräsentation vom 9. April 2008 [PDF]
>>> Energiestrategie
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Dr. Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 079 320 78 64
Liestal, 9. April 2008